Review: Sodom – Epitome of Torture

SodomSodom haben ein neues Album draussen, ein neues Album welches sich Epitome of Torture* nennt und in gewohnter Sodomqualität daherkommt.
Es bietet alles was der Fan von Sodom erwarten kann.
Kraftvolle Songs, ordentlicher Thrash Metal, die ganze Ladung eben.
Sodom verstehen ihr Handwerk, sind schon Jahrzehnte dabei und das merkt man auch dem Album an, also das sie ihr Handwerk verstehen.
Sodom scheint mir ähnlich zu funktionieren wie Motörhead, auch wenn Motörhead nun schon länger in der gleichen Besetzung wie Sodom spielen und auch der singende Bassist ist eine kleine Gemeinsamkeit zwischen diesen beiden Bands.

Sodom eröffnet das Album standesgemäß, recht kraftvoll mit einem gelungenen Sodom-Song der sich sehen und vor allem hören lassen kann.
Der Song kommt in einer typischen Sodom-Manier daher, reiht sich ein in die große Reihe der Klassiker der Band, ebenso wie dann auch die Bandhymne S.O.D.O.M., welche darauf folgt.

Danach geht es auf dem hohen Level weiter, doch überzeugen mich die weiteren Songs nicht mehr so wie die beiden zu beginn dieses Albums.
Alle Lieder haben eine hohe Qualität, rocken sehr ordentlich, sind spielerisch in Ordnung, die Produktion steht auch perfekt, doch gefühlsmässig fallen die weiteren Lieder für ich ein wenig ab.

Die große Innovation ist hier auf dem Album nicht zu finden, wurde vielleicht auch gar nicht versucht sie unterzubringen, denn das Album liefert einfach ordentliche Sodom-Qualität ab, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Mein Fazit: Sodom liefern hier hohe Sodom-Qualität ab und doch bin ich mit dieser Veröffentlichung nicht zufrieden, sie kann mich nicht begeistern.
Die Songs sind in Ordnung, wer Sodom will bekommt sie hier auch, aber irgendwie reissen mich die Lieder nicht mit, berühren mich nicht.
Es fehlt mir irgendwie das Feuer, es scheint mir als würde die Band zwar die Elemente bedienen damit ein nach Sodom klingendes Lied herauskommt, das passt auch alles, aber der Funke der Begeisterung springt nicht über.
Ein nettes Album, aber für mich ist hier leider nicht mehr mit dabei.

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Tracklist
1. My Final Bullet
2. S.O.D.O.M.
3. Epitome Of Torture
4. Stigmatized
5. Cannibal
6. Shoot Today – Kill Tomorrow
7. Invocating The Demons
8. Katjuscha
9. Into The Skies Of War
10. Tracing The Victim
11. Waterboarding
12. Splitting The Atom

Erscheinungsdatum
26. April 2013

Label
Steamhammer (SPV)

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