Review: The Fifth Alliance – Unrevealed Secrets Of Ruin

The Fith AllianceMit Unrevealed Secrets Of Ruin liefern The Fifth Alliance hier ihr Album ab, welches sieben Songs beinhaltet und eine lange Nummer als Opener mit sich bringt.
Der erste Song hat einen sehr ruhigen, langsamen Aufbau, über den hier und da ein wenig verstörend geschrieen wird, worauf wir als Hörer im ersten Augenblick nicht direkt vorbereitet sind.
Kurz danach setzen weitere Instrumente ein, der Song steigert sich, der Gesang bleibt, wobei dieser doch recht hoch, fast schrill ist, wie ich finde.
Der erste Song ist nun auf dem Album mit über zehn Minuten auch der längste, die weiteren halten sich dann ein wenig in Grenzen, wobei es recht kurze, unter drei Minuten, aber auch eine sieben Minuten lange Numemr zu hören gibt.
Jeder Song ist eben so lang wie er es braucht um als Werk zu einem Abschluss zu kommen.

The Fifth Alliance spielen hier also Hardcore, mit diversen Einflüssen und Stilelemente, mal sehr rockend, an Metal erinnernd, dann wieder ganz gepflegt aus der Doom-Ecke kommend.
Die Mischung aus Hardcore und Doom kenne ich nun also auch, habe ich hier und dort schon gehört, aber bisher noch nicht in diesem Zusammenspiel, denn es kommt mir hier noch einmal ein Stück extremer vor, intensiver umgesetzt.
Bei dem Song Seven Seven Seven wird sich zum Beispiel Zeit gelassen, doch an anderen Stellen ist dieses Zusammenspiel zwischen Hardcore, Metal und Doom mit einer Prise Sludge eingedampft auf drei bis vier Minuten Spielzeit, was schon kurz ist für Sludge und Doom.

Doch wie oben schonmal gesagt, ein Song braucht solange wie er eben benötigt um als Werk zu einem Abschluss zu kommen, seien es zehn, oder sieben, oder gar nur zweieinhalb Minuten.

Mein Fazit: Das Coverartwork lässt nicht gleich vermuten was sich dahinter verbirgt.
Die vermutete Ruhe die das Artwork ausstrahlt, die wird hier nicht gegeben.
Manchmal schon, auch ruhigere Lieder sind vertreten, auch ruhige Aufbauten von Lieder sind zu finden, doch werden diese später wieder umgestossen.
Der Gesangstil ist recht markant, wie ich finde, was auf der einen Seite ein Erkennungsmerkmal der Band sein kann, auf der anderen Seite nicht so gefällig ist, die Meinungen über The Fifth Alliance spalten kann.
Wie immer, so gilt auch hier, Musik ist Geschmackssache, daher ist es gut das die Band gar nicht versucht es jeden Recht zu machen sondern einfach ihr Ding mit ihrer Mischung aus Hardcore, Screamo und Sludge durchzuziehen.
Für Freunde dieser Musikrichtungen sind The Fifth Alliance sicher eine Hörprobe wert.

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Tracklist
Hollow
Unrevealed Secrets Of Ruin
Reminiscing
Intermezzo
Seven Seven Seven
Analgesia
Standing Tall

Erscheinungsdatum
05.04.2013

Label
Demons Run Amok