Review: Amon Amarth – Deceiver of the Gods

Amon AmarthAmon Amarth haben mit Deceiver of the Gods* ein neues Album draussen und ich habe es irgendwie nicht mitbekommen.
Wahrscheinlich habe ich es schon mitbekommen, doch hat es mich nicht wirklich interessiert, da ich die letzten Veröffentlichungen der Band nicht wirklich gelungen finde.
Doch das aktuelle Album der Band war für einen guten Preis in einer Sonderedition in einem Elektromarkt zu finden, da habe ich doch mal zugegriffen und ich muss sagen, es lohnt sich.

Zwar haben Amon Amarth mit dem aktuellen Album nicht das Album des Jahres auf den Markt gebracht, auch in ihrem Backkatalog gibt es bessere Veröffentlichungen, zumindestens welche die mir persönlich besser gefallen, doch ist es ein recht gutes Album der Band geworden.

Vorneweg die Produktion, die hier recht rund, sehr stimmig und passend klingt.
Sehr druckvoll rüberkommt, dem Sound der Band sehr entgegen kommt und erdig-wohltuend klingt.
Das ist schwer in Worte zu fassen, doch der Sound ist einfach sehr stark, aber dabei natürlich warm im Klang was zu der Musik von Amon Amarth einfach passt.

Die Songs sind nicht die Überhymnen wie sie teilweise von der Band bisher erschienen sind, doch sind sie kräftiger, aggressiver wieder und dabei trotzdem recht eingängig geworden.
Ein paar mehr Mitgröhlparts in den Refrains wären sicher nicht verkehrt gewesen, doch sind die Lieder hier wieder runder und eingängiger als auf dem Vorgängeralbum.
Die Band hat hier einfach es wieder für mich geschafft überzeugende Lieder abzuliefern die vom Sound her zum Thema und Image der Band passen.

Mein Fazit: Das letzte Album wurde groß und breit angekündigt und vermarktet, das war mir damals schon viel zu viel und konnte vom Album selber auch nicht gehalten werden.
Bei diesem Album der Band kam es mir so vor als wäre die Werbemaschine nicht so stark angeschmissen worden, oder ich habe es nicht mehr mitbekommen, das kann auch sein, denn ich lese weniger Zeitungen.
Auf jeden Fall kam das Album für mich doch recht überraschen, ich wurde nicht an jeder Ecke mit diesem Album konfrontiert und dadurch hat dieses Album die Chance bekommen Vorurteilsfrei mich nur durch seine Musik zu überzeugen, was hier auch gelungen ist.

Dadurch hatte das Album seine Chance bei mir und die konnte es erfüllen, ohne das Erwartungen immer weiter in die Höhe geschraubt wurden an die man gar nicht heranreichen möchte.
Ein gutes Album kann für sich alleine stehen und überzeugen.
Jetzt muss sich Deciver of the Gods nur noch im Langzeittest beweisen.
Wir werden sehen wo sich dieses Album einordnen wird.

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Tracklist
01. Deceiver of the Gods
02. As Loke Falls
03. Father of the Wolf
04. Shape Shifter
05. Under Siege
06. Blood Eagle
07. We Shall Destroy
08. Hel
09. Coming of the Tide
10. Warriors of the North

Erscheinungdatum
21. Juni 2013

Label
Metal Blade Records

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