Review: Eternal Torture – Lacerate The Global Hate

Eternal Torture BandDen Player eingeschaltet und schon rollen Eternal Torture mit ihrem neuem Album aus der Anlage.
Direkt, voll drauf, los geht es mit dem Deathcore der Band, welcher mich hier und da an Death Metal der härteren Gangart aus den neunziger Jahren des letzten Jahrtausends erinnert.

Die Songs rollen einfach nur so auf den Hörer zu, kommen näher, geben noch einmal Gas und überrollen ihn dann.
So klingt der Sound und die Musik der Band für mich hier bei diesem Album.
Dabei geht die Band aus Bayern aber recht durchdacht und Stilvoll vor.
Die Songs haben den nötigen Groove, sind eingängig, aber nicht eintönig.
Die Lieder sind recht schnell, arbeiten mit viel Blastbeat, doch verschwimmt hier nicht einfach alles in gleichklingenden Krach, sondern die Lieder lassen sich hören, erkennen, unterscheiden und bringen dabei noch Entdeckungs- und Überraschungsmomente mit sich.

Will damit nur sagen das hier kein Deathcore mit 37 Songs auf eine Singlevinylscheibe untergebracht wurden, die Lieder von der Geschwindigkeit aber hin und wieder an dieses Tempo rankommen.
Das Tempo wird aber nicht durchgezogen, es gibt auch hier und da eine Verschnaufspause, wobei hier keineswegs die Kraft aus den Songs rausgenommen wurde.

Mein Fazit: Eternal Torture liefern hier sehr ordentlichen, abwechslungsreichen und durchdachten Deathcore ab, wobei dies erst das zweite Album der Band ist.
Ich gehe davon aus das wir in Zukunft noch einiges von ihnen hören werden, mit Lacerate The Global Hate haben sie zumindestens einen sehr großen Markierungsstein in der musikalischen Landschaft hinterlassen.
Gerne mehr davon. Das gefällt mir.

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Eternal TortureTracklist
Dresscoat Meat
Wardrones
Hate Prevails
Beautugly
Never Forgive and Never Forget
Social Disaster
For the Masses
Humanus Vevenum
Rise in Death
Song for the Weak

Erscheinungsdatum
6 September 2013

Label
Noiseheadrecords

Besetzung
Andy Brecht – Vocals
Alex Neuberger – Drums
Matthias Trippelsdorf – Guitar
Mathias Erber – Guitar
Andi Pape – Bass