Zitronenhund #1

ZitronenhundLange war die Ausgabe geplant gewesen, einige Zeit hat es gedauert, doch nun ist sie da, der Zitronenhund Nummer Eins.
Online natürlich schon seit einer geraumen Zeit, doch nun auch als Printfanzine.
Was kann der Zitronenhund uns bieten, wie kann ich ihn anpreisen und besprechen, wo doch hier ein Interview mit mir mit drin ist, welches ich im Bezug zum biotechpunk gegeben habe?

Doch dazu kommen wir später, erst einmal geht es hier um den Zitronenhund als solches, bei dem ich noch immer nicht weiß wie er auf den Namen überhaupt gekommen ist.
Vielleicht sollte ich an dieser Stelle einfach mal bei dem Macher dieses Heftes nachforschen.

Der erste Zitronenhund kommt, wie es schon fast zum Namen passt, mit einem auf gelben Papier kopierten Umschlag daher, alles recht übersichtlich gestaltet.
Warum der Zitronenhund aber kein Logo hat, keinen eigenen Schriftzug, das weiß ich nicht.
Auf seiner Webseite hat er sowas, auch gibt es feine Zitronenhund-Aufkleber.

Kurz aufgeschlagen geht es in dem Heft dann auch sogleich mit dem Vorwort los in dem erklärt wird wieso es doch was länger mit dem Zitronenhund gedauert hat.
Von hier aus geht es dann gleich weiter mit einem Interview mit Peppone, einer Band die ich bisher noch nicht kannte, doch um eine Band kennenzulernen ist solch ein Interview kein falscher Ansatz, vor allem weil sich die Musik der Band auch auf dem beiliegenden CD-R Heftsampler befindet.
Ein sehr gut geführtes, übersichtlichgestaltetes und lesenswertes Interview.

Weiter geht es mit einer Rubrik, welches sich Meine erste Platte nennt und genau diese Überschrift zum Inhalt hat.
Eine originelle Idee, sehr lustig geschrieben.
Da darf nun ein jeder direkt einmal über seine eigenen ersten musikalischen Gehversuche nachenken.
Aber ehrlich sein, wir haben früher nicht alle Metallica und Slayer gehört.

Nuzn folgt ein wieder gelungenes, gut geschriebenes Interview mit der Band Vladimir Harkonnen.
An dieser Stelle sei einfach mal erwähnt das die Interviews im Zitronenhund einfach toll sind.
Hier versteht einer einfach sein Handwerk.

Nun denn, weiter geht es mit ein paar Fanzinereviews, auch wenn sie nun nicht topaktuell sind, trotzdem gut geschrieben

Dann kommen wi nun zum großen Interview mit Fabian von True Trash, Steff von Ugly Punk und mir als Vertreter des biotechpunk.
Es geht um diese Onlinezines, wie viel Zeit wir so da reinstecken, wie wir überhaupt auf diese Idee kamen und überhaupt.
Überhaupt, sehr interessant was die Kollegen so sagen.
Liefert einen guten Vergleich, dieses Interview.

Als nächstes ein kleiner Bericht vom Comaaaander, dem Zitronenhundmacher, welcher zum Death Match Wrestling geht.
Ein kleiner Erlebnissbericht einer Sportart, oder Unterhaltungsveranstaltung, welche so nicht so häufig uns präsentiert wird.

Zu guter letzt noch ein gutes Interview mit We Are From Pluto, dann ein paar Plattenbesprechungen und schon ist Schluss mit diesem Heft.

Das ganze ist recht kurzweilig, lässt sich flüssig lesen, kommt mit einem passenden Design daher, nicht zu überladen, auch nicht zu klein geschrieben.
Ein gutes Fanzine, welches sich sehen lassen kann und Lust auf die nächste Ausgabe macht.

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