Review: Arliss Nancy – Wild American Runners

Arliss Nancy BandArliss Nancy waren mir bis eben noch unbekannt, auch wenn diese Band in Jubelrufe des Vorgängeralbum gebadet haben sollen.
Ich habe weder die Jubelrufe noch das Vorgängeralbum Simple Machines vernommen welches 2012 erschienen ist.
Gut, das kann sich mit diesem Album, welches ich hier vorliegen habe, ändern.
Wild American Runners nennt es sich und soll laut Pressetext ein Album für laue Herbsttage sein.
Das könnte musikalisch so passen, wobei ich nicht weiß ob das jetzt eine positive Beschreibung ist, die hier mitgeliefert wird.
Gefühlsvollen Rock’n’Roll soll es hier geben, wobei die Musik sicher Gefühlsvoll ist, aber eher weniger Rock’n’Roll, sondern einfach Rockmusik.
Kein Hardrock, kein Punkrock, einfach ruhige Rockmusik, die so auch im Radio laufen könnte.
Nette und ruhige Musik, die keinen weh tut, keinen verschreckt, dafür nette Geschichten mitbringt, die erzählt werden, ein wenig wie die etwas härtere Variante der Liedermachermusik.

Die Musik nun genau in Worte zu fassen ist nicht einfach, wobei mir einfach die passenden Worte fehlen, denn solche Musik ist nun keine Unbekannte in der Landschaft, aber kommt mir hier in letzter Zeit öfters über den Weg.

Mein Fazit: Arliss Nancy spielen für mich nette Rockmusik, ein wenig rauer, ein wenig roher, ein wenig dreckiger als die gängige Radiorock-Sachen.
Auch kreativer und eigenständiger sind sie, doch am Ende überzeugt mich das alles nicht, ist mir das zu ruhig und zu langsam.
Diese Musik und diese Musikrichtung hat sicher ihre Fans und Liebhaber, doch ich gehöre nicht dazu, meinen Nerv und Geschmack trifft die Band hier nicht.
Nebenbei, das Coverartwork überzeugt mich nun auch nicht so direkt.
Weibliche Brüste stehen wofür genau im Zusammenhang mit diesem Album?

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Arliss NancyTracklist
Benjamin
Troubadour
Nathaniel
Nothing To Show
Both Got Old
Hold It Together
Directions Never Hold
Coals
Bloodletter
Wild American Runners
The GB Shuffle
Vonnegut

Erscheinungsdatum
4. Oktober 2013

Label
Gunnar Records / Uncle M / Broken Silence

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