Review: Black God – Three

Black God BandBlack God aus Louisville, Kentucky kommen hier mit ihrer sechs Songs umfassenden Veröffentlichung daher.
Doch was macht die verkleidete Band hier auf der Scheibe?
Sie drücken mal eben ordentlichen Hardcore-Punk in die Stereoanlage und lassen uns damit davor stehen.
Das ganze ist sehr rockig, sehr schnell und vorantreibend, dabei stilistisch aber in der Old-School Ecke angesiedelt, dabei aber zeitgemäß druckvoll produziert.
Das ganze erinnert mich vom Stil her ein wenig an Slayer auf Hardcore-Punk, ein wenig wie auf deren Undisputed Attitude*Album.

Die Songs sind hier schnell, rocken voran, gehen zügig durch und ehe man sich als Hörer hier versieht ist dies ganze Ereigniss auch schon wieder vorbei.

Three ist nun die dritte EP, wer hätte es gedacht, von der Band aus Kentucky, welche aus Black Cross hervorgegangen sind.
Bisher sind die EP mit dem Titel One und Two erschienen, welche mir auch nichts sagen, doch das macht eigentlich nichts, denn mit Three kann die Band mich überzeugen, auch wenn ich die EP mit nur sechs Songs ein wenig kurz finde.
Doch das haben EP eben so an sich, da sie kurz sind, sonst wären sie volle Alben.

Nun, die Band spielt hier Hardcore-Punk, der Frontmann Rob Pennington, Ku-Fu Lehrer, sowie promovierter Universitätsdozent für Sonderpädagogik kann auf zwanzig Jahre Hardcore-Erfahrung zurückblicken.
Wäre ich nun in der musikalischen Geschichte der Band und des Hardcore bewandelt, ich könnte mit diesen Informationen vielleicht mehr anfangen, doch bin ich das nicht, somit kann ich diese Fakten nur hier stehen lassen.
Da ist auch besser so, denn ansonsten wäre der Blick auf das Album mit Vorwissen verstellt und so kann ich einfach in die Musik reinhören und mir nur über diese ein Urteil bilden und es sei gesagt, an dieser Stelle kann die Band hier mich voll überzeugen.
Die Songs sind ungeschliffen, dreckig und rockend, dabei aber angemessen druckvoll produziert und auf Tonträger gebannt.

Mein Fazit: Eine EP ist ein Lebenszeichen, das die Band hier gelungen ausnutzt, denn die Songs passen hervorragend auf eine EP.
Schnell drauf, schnell raus, sie überraschen, sehr direkt und treiben damit die EP voran. Das Format passt einfach zu den Liedern hier, wobei das vielleicht nicht beabsichtig wurde.
Aber eine CD über siebzig Minuten würde einfach nur zur Stimmung der Lieder passen.
Damit eine überzeugende und gelungene Hardcore-Punk Veröffentlichung die hier abgeliefert wird.

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Black GodTracklist
Ghost In You
Won’t Kiss The Ring
Rank And File
The Trick
Washington
Womb To Knife

Erscheinungsdatum
24. September 2013

Label
No Idea Records

Besetzung
Rob Pennington – Gesang
Ryan Patterson – Gitarre
Nick Thienemann – Bass
Ben Sears – Drums

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