Review: Reptilian Death – The Dawn Of Consummation And Emergence

Reptilian Death BandAus Mumbai kommt Reptilian Death, eine recht extreme Band die hier ihren Death Metal abliefert.
Nun ist es so das aus Mumbai wie aus Indien oder gar die ganze Region eher weniger Metal hier bekannt ist und somit ist das Interesse direkt einmal größer, vor allem da ich sehen möchte wie dann hier die Interpretation und die Umsetzung des ganzen stattfindet.
Bringt die Band eigene Ideen und Stilelemente mit ein, oder kopiert sie bekanntes? – Das ist für mich dann immer die Frage.
Die Band selber ist in Indien, wie es heisst, keine Unbekannten mehr, denn sie sind dort schon seit 12 Jahren aktiv unterwegs und haben sich hier einen Namen gemacht.
Es ist einfach so das die Band nun erst hier auch bekannt wird, in Indien hat Reptilian Death, welche als Sideprojekt von Demonic-Resurrection-Frontmann Demonstealer gestartet sind, schon ihren Status sich erarbeitet und erspielt.

Reptilian Death liefern hier also auf The Dawn Of Consummation And Emergence* ein sehr athmosphärisches und dichtes Album ab.
Düster, durckvoll, doch dabei immer durchdacht und abwechslungsreich.
Musikalisch geht das ganze in die Death Metal Richtung, doch nicht ganz, denn es bleibt Raum für Melodien und Schlenker die das alles auflockern, Platz bieten damit die Songs sich entfalten und Luft bekommen.

Es ist als solches nun nicht herauszuhören das die Band aus Mumabai kommt, oder aus Indien, dafür kenne ich auch die Musikszenen in der Region zu wenig bis überhaupt nicht.
Reptilian Death spielen hier auf dem Album überzeugenden und frischen Metal der gefällt, das ist das wichtigste.
Zwar hatte ich die Erwartungshaltung das hier vielleicht das eine oder andere indische Stilelement mit untergebracht wird, ähnlich wie dereinst bei Sepultura, doch ist das natürlich kein Muss, wäre aber einfach interessant gewesen was sich hieraus hätte machen lassen.
Doch auch so überzeugt die Band hier auf dem Album auf ganzer Linie mit ihrer Musik, die in einer ordentlichen Produktion daherkommt.
Nur das ein Alien auf dem Cover ist, das irritiert dann doch ein wenig, denn mit diesem hat die Musik dann doch weniger zu tun, finde ich, aber vielleicht arbeiten sie sich hier textlich an dem Thema ab, wer weiß, ich habe kein Textblatt zum Album dazu bekommen, da es sich um eine Promoveröffentlichung für die Presse handelt.

Mein Fazit: Das die Band aus Mumbai kommt ist zwar eine kleine zusätzliche Information, mit der sich vielleicht auf dem ersten Blick extra Aufmerksamkeit bekommen lässt, doch diese Information ist eigentlich überhaupt nicht von Nöten, denn die Band überzeugt mich musikalisch direkt auf ganzer Linie mit diesem Album.
Wer auf schnellen, durchdachten, düsteren Metal steht welcher in die Death Metal Richtung geht, der sollte bei Reptilian Death auf jeden Fall einmal reinhören, denn die Band könnte dann überzeugen.

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Reptilian DeathTracklist
PrimEvil
Inchoate
Stimulate, Hike, Impel, Tear
Soaked With The Imperfections Of Puerile Blood
Emerge, Hatred, Emerge
Distorted By Bondage, Blood & Bestiality
Unnervingly Perverted At The Altar
Patchwork And The Art Of Skinning
O
Now You Graze Upon Me
Marvelous Gods – The Apple Of My Eye
Emergence – The World, Your Playground

Erscheinungsdatum
11.Oktober 2013

Label
Old School Metal

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