Review: The Flatliners – Dead Language

Flatliners BandVor wenigen Tagen haben The Flatliners ihr Album rausgebracht und ich habe es schon eine Weile hier herumliegen als Promomaterial zwecks Besprechung.
Warum diese Plattenbesprechung, wie auch viele anderen, nicht direkt zum Veröffentlichungstermin herausgekommen ist hat einfach persönliche Gründe, denn ich schaffe es nicht immer zu jedem Album eine Plattenbesprechung fertigzustellen.
Manchmal muss der biotechpunk auch einer geregelten Arbeit nachgehen, das alles läuft hier nur als Hobby nebenher, was ich zwar schade finde, doch so ist leider der Lauf der Dinge und dann muss manchmal das eine oder andere sich hier hinten anstellen.

Doch nun genug der Vorworte, wenden wir uns lieber direkt dem Album zu, welches The Flatliners hier abgeliefert haben.
Es ist das vierte Album der kanadischen Band und es hat drei Jahre auf sich warten lassen.
Es wird hier Punk Rock geboten, mit der einen Ecke oder Kante und dann vermischt mit einer ordentlichen Portion Melodien.
Dabei bleibt der Punk hier aber roh und ungeschliffen, driftet nicht in den poppigen, überproduzierten Melodic Punk ab, was sicher auch schade gewesen wäre.

Die Band liefert hier somit nun eine durchdachtes, stilistisch sicher abgeliefertes Album ab, welches eine rote Linie verfolgt, einen Faden von Beginn bis zum Schluss.
Alles klingt wie aus einem Guss. Die Band bringt ihren Sound und ihren Stil unter und es ist dem Album anzumerken das die Band einiges an Erfahrungen mitbringt, vor allem was Konzerte angeht, denn dieses Album klingt, als wäre es für die Bühne geschrieben worden.

Nun, The Flatliners haben hier also ein Album abgeliefert welches ordentlich rockt, welches sich vom Artwork her sehen lassen kann, meiner Meinung nach und welches sich musikalisch hören lassen kann.
Das muss natürlich nicht jeden Gefallen, vielleicht ist die Musik dann doch dem einen oder anderen zu ruhig, zu viele Melodien oder einfach nicht den Musikgeschmack treffend, doch vermute ich einfach mal das dieses Album auf der Bühne seine ganze Energie entfalten wird und dann erst richtig losrockt.

Mein Fazit: Das Album trifft hier nun zwar nicht so ganz meinen Musikgeschmack, doch lässt es trotzdem seine Kraft entfalten, die sich hier den Melodien und den nicht ganz so schnellen Songs verbirgt.
Wer auf druckvollen, roh produzierten und melodiösen Punk Rock steht, welcher mit einigen Ideen und gut geschriebenen Songs daherkommt, dem sei dieses Album hier einfach mal empfohlen.
Wie schon im Text eben angedeutet kann ich mir gut vorstellen das The Flatliners und damit dieses Album hier seine volle Kraft auf der Bühne entfalten wird, wobei der Bühnensound hier schon mehr als zu erahnen ist.

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FlatlinersTracklist
Resuscitation Of The Year
Bury Me
Birds Of England
Drown In Blood
Sew My Mouth Shut
Caskets Full
Ashes Away
Hounds
Dead Hands
Quitters
Tail Feathers
Young Professionals
Brilliant Resilience

Erscheinungsdatum
Release: 13 September 2013

Label
New Damage Records / Uncle M / Soulfood