Review: The Way They Run – Safe Haven

The Way they runVier Songs, eine kleine Veröffentlichung, eine 7″, das kommt hier von der schwedischen All Star Hardcore Band The Way They Run daher.
Ist es ein erste Lebenszeichen, oder ist es vielleicht doch mehr?
Wir werden es sehen, denn dazu sind Plattenbesprechungen da, ich höre rein und ihr dürft drüber lesen, wenn ihr denn wollt.
Mit am Start hier bei der Veröffentlichung sind Mitglieder unter anderem von Anchor, Atlas Losing Grip oder Guilty, wobei mir die Bandnamen auf den ersten Blick nicht direkt geläufig sind.
Doch das kann mir auch erstmal egal sein, denn es geht hier nur um das was sie jetzt machen und so kann ich die Sache einfach ohne Erwartungen angehen.

The Way They Run spielen hier nun also recht melodischen Hardcore Punk, wobei dieser dabei sehr punkig und verspielt rüberkommt, also die Melodien mehr in dem Vordergrund stehen als ich vermutet habe.
Ich bin davon ausgegangen das dies hier alles druckvoller und damit auch aggressiver rüberkommt und veranstaltet wird.
So kann ich hier für meinen Teil den Hardcore-Anteil nicht so ganz ausmachen, doch Halt, Stopp!
Die Ursprünge der Musiker liegen doch nur im Hardcore, hier wollen sie was ganz anderes im Detail machen.
Sie wollen Melodic Emo Punk der neunziger Jahre spielen, vermengt mit Melodic Punk.
Daher also die ursprünglichen Enflüsse im Sound dieser Band. Die Musiker aus der Hardcore Szene, was manchmal rauszuhören ist, die dann am Ende Melodic Emo Punk spielen.

Mein Fazit: Mein Ding ist Emo nicht, auch Emo Punk nicht, auch nicht wenn dieser seine Ursprünge, wie hier, irgendwo im Hardcore ausmacht.
Das trifft so überhaupt nicht meinen Geschmack, finde ich einfach ein wenig unaufregend, wobei ich mir vorstellen kann das sich einige mit dieser Musik indentifizieren können, da sie gefühlvoll rüberkommt und im Detail auch gute Texte mitbringt.

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Tracklist
Eyewitness
For us drifters
Between Wages
Cross Bearer

Erscheinungstermin
18.10.2013

Label
Black Star Foundation / Uncle M