Review: Dave Hause – Devour

Dave Hause AutoRecht ruhig, gar poppig beginnt hier das Album von Dave Hause, wobei ich an dieser Stelle direkt zugeben muss das ich komplett ohne irgendwelche Erwartungen an diese Veröffentlichung herangegangen bin.
Dave Hause, welcher aus Philadelphia kommt, spielt im Singer/Songwriter Stil Rock-Songs, mit einer kleinen Prise Folk und Punk.
Die Songs beschäftigen sich mit dem unersättlichen Hunger Amerikas und warum dies von Natur aus amerikanisch ist, so wie auch der Albumtitel Devour untersättlich bedeutet.
Nun, soweit die thematische Beschreibung im Pressetext, in dem noch viel weiter darauf eingegangen wird, doch habe ich zum einen kein Textblatt um diesem zu folgen und zum anderen will ich hier nun keinen Pressetext wiedergeben, denn dann könnte ich ihn einfach kopieren oder gleich alles als Pressetext verfassen.

Wohin die Reise musikalisch geht habe ich schon erwähnt, es sind Singer/Songwriter Rock-Songs, die hier zwölf mal zum tragen kommen.
Feine, Geschichten erzählende Lieder, die, hätte ich mehr Bezug zum Text, sicherlich noch viel mehr bei mir ankommen und funktionieren würden.
So sind es gute, schöne Lieder, die aber immer noch es schaffen eine Stimmung zu transportierten, auch wenn sich mir der Inhalt nicht sogleich darlegt.
Es wird sicher die Welt nicht neu erfunden, die Lieder sind einfach gute und nette, rockende und unterhaltende Lieder, die sich nicht verstecken brauchen aber so sicher auch schon mal gespielt wurden.
Der Kern des ganzen liegt hier aber im Zusammenspiel verschiedener Elemente.
So passt die Stimme von Dave Hause einfach sehr gut zu seinen Liedern, passt zu dem Sound und Stil, der hier gespielt wird.
Die Lieder sind Harmonisch, sind eine Runde Sache, können so bestimmt am Lagerfeuer funktionieren, auch bei einer genaueren Beschäftigung mit ihnen auf Basis der Text, aber auch einfach mal als ruhige Musik im Hintergrund.

Mein Fazit: Ich habe es schon fast alles zusammengefasst, wie und wo die Lieder funktionieren könnten, wo ich sie mir vorstellen könnte.
Genau so würde ich sie hören, als Hintergrundsmusik, oder vielleicht auf einer Autofahrt am Abend.
Es sind eben gut rockende, meist recht ruhige Lieder die hier geboten werden und die sind überzeugend, wenn auch nicht immer meine musikalische Wellenlänge, aber doch eine Stimmung und Geschichte transportierend und das überzeugt hier.

_________________________________________________________________________________________________________________Dave HauseTracklist
Damascus
The Great Depression
We Could Be Kings
Autism Vaccine Blues
Same Disease
Before
Father’s Son
Stockholm Syndrome
Becoming Secular
The Shine
Bricks
Benediction

Erscheinungsdatum
11.10.2013

Label
Rise Records / Uncle M / Cargo Records

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