Review: Gutslit – Skewered in the Sewer

GutslitIhr steht auf Death Metal und ihr wollt vielleicht mal was extremes hören?
Dann ist Gutslit vielleicht genau das richtige für euch.
Die Band aus Indien, aus Mumbai, welches bis 1996 Bombay hieß, spielen recht extremen, schnellen Death Metal mit sehr eigenwilligen Gesang, der klingt als ob er vielleicht ein wenig gepitcht wurde.
Doch das alles ist so sicher nur der erste Eindruck, der überwunden gehört damit der Tiefgang zum Vorschein kommt, denn die Band macht geniale Musik, wenn der Blick freigeschaufelt wurde.
Es gibt eben diesen ersten, diesen schnellen Eindruck, den die Band hier liefert, doch es wird eben mehr, viel mehr geboten wenn dieser Eindruck überwunden wird und die Songs ihren ganze Bandbreite entfalten.
Das ist sicher nicht leicht, so wie die komplette Musik von der Truppe, doch lohnt es sich, sich auf diesen Weg zu begeben.
Klar, nicht jeder mag Death Metal, noch weniger sind Fan von Brutal Death Metal, oder seinen Spielarten und die Musik ist so sicher nichts für den Familienabend, den gewöhnlichen und eine ruhige Runde kann man hiermit sicher auch nicht beglücken.
Die Musik ist anstrengend, kann gar nerven, denn im Vordergrund steht dieser Gesang, der mehr nur noch ein Gurgeln ist, kaum noch als Worte erkennbar, oder als Sprache, oder was menschliches.
Doch wie schon angedeutet, dahinter verbirgt sich dann ein feines Songwriting, das nicht nur auf Geschwindigkeit oder Brutalität setzt, sondern eben auf Lieder die auch Strukturen und Erkennungsmerkmale mitbringen, die verschiedene Geschwindigkeiten haben.
Das alles macht nun für die meisten noch lange keine gute Musik aus, doch auf Metal steht, auf Death Metal, der auch Anleihe im Old School Death findet, wie schon beim Coverartwork zu sehen ist, der sollte hier nicht verkehrt sein.

Mein Fazit: Keine leichte Kost, was hier gemacht wird. Wirklich nicht einfach und nicht leicht und auch nicht umbedingt angenehm, diese Musik.
Doch ob sowas gefällt, das steht auf verschiedenen Blättern, die Menschen und ihre Musikgeschmäcker sind verschieden, was auch gut so ist.
Mir gefällt die Musik, doch weiß ich das ich mir das nicht immer anhören könnte, aber hin und wieder mal geht das richtig gut.

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Tracklist
Prelude to Putrification 00:50
Pustulated Phallic Enthrallment 03:08
Offal Barter 03:23
Circumsized with a Chainsaw 03:17
Atrophic Cranial Disintegration 03:45
Haemorrhoidal Brain Custard 02:12
Pulp Face 03:38
Maze of Entrails 03:54
Skewered in the Sewer 02:04

Erscheinungsdatum
03.09.2013

Besetzung
Aditya Barve – Vocals
Gurdip Narang – Bass
Prateek Rajagopal – Guitar
Aaron Pinto – Drums

Label
Transcending Obscurity

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