Review: High Hopes – Self Revival

High Hopes BandAlbum an, es geht los und direkt werden wir als Hörer ein wenig angeschrieen.
So muss das sein, oder?
So machen es High Hopes.
Die im August 2012 gegründete Band liefert hier eine ordentliche, im wahrsten Sinne des Wortes, Portion Metalcore, der wütend aus der Anlage fliesst.
Der Metalcore von High Hopes ist wütend, dabei aber durchdacht und auf den Punkt gespielt.
Es ist ein Einfluss aus dem amerikanischen Hardcore eben nicht zu verleugnen.
Doch auch Melodien, Strukturen und Spannungsbögen kommen in den Liedern der Band nicht zu kurz, wobei das Druckvolle, der Hardcore, die Energie dominiert und den Ton angibt.
Die Band kreiert nun das Genre nicht neu, doch wird der Musikwelt mit diesem Album eine interessante und weitere Note hinzugefügt.
Extremer Metal, welcher hier recht technisch auf dem Album klingt, ein wenig steril produziert, doch wie schon gesagt, auch druckvoll.
Wie das auf der Bühne klingt und ob es dort nochmal an Druck gewinnt, das ist eine interessante Frage.
Ich vermute das die Musik dann noch mal einen Schritt weiter in den Hardcore geht und davon lebt, vielleicht kommt das hier auf dem Album auch ein wenig zu wenig rüber.

High Hopes, auf ihrem Debütalbum hier gehen sie ganz ordentlich zu Werke, für eine junge Band, die knapp ein Jahr alt ist, liefern sie hier ein recht vielschichtiges Debütalbum ab.
Die krativen Köpfe haben sich aufgelebt, eingebracht und es ist ein sehr Abwechslungsreiches Album entstanden, welches die Handschrift der Band schon jetzt gut erkennen lässt, dabei aber von ruhigen Momenten bis zu extremen Harcore Brechern alles zu bieten hat.

Mein Fazit: Die Band liefert hier also ihr Debüt ab, was so nicht direkt zu erkennen ist, denn das Album ist vielschichtig und sehr durchdacht aufgebaut, abwechslungsreich und doch druckvoll.
Der Sound könnte für mich vielleicht noch ein wenig organischer werden, ein wenig mehr zu den erdigen Farben des Artworks passen.
Ansonsten wird hier eine solide Mischung aus Metal und Hardcore abgeliefert, ohne nun zu viele Elemente aus diesen Genres einzubauen und wie eine Kopie zu wirken.

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High HopesTracklist
1. Seize The Chance
2. Inner Demons
3. Renew/Reform
4. 1953
5. Strength To Strength
6. Echoed Steps
7. Young At Heart
8. The Balance
9. Seeking Truth
10. Endurance
11. Days Fade To Grey

Erscheinungsdatum
15.11.2013

Label
This Is Core

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