Review: Light Bearer – Lapsus

Light BearerLangsam baut es sich auf, das Album, rollt herein, episch, ein wenig an Filmmusik erinnernd kommt Lapsus daher, das Album von Light Bearer, welches hier eine Plattenbesprechung eines gerade nicht aktuellen Albums darstellt, doch macht mir das nichts.
Vor einiger Zeit hatte ich mal die Idee alte Alben, die ich mir erst jetzt besorgt habe, mit einer kleinen Plattenbesprechung vorzustellen.
So Vergangenheitbesprechungen, oder sowas in der Art.
Das ist das Album von Light Bearer nun aber nicht, denn dies Album habe ich gerade erst entdeckt, ebenso wie die Band, daher kann das Album in keinerlei zeitlichen Kontext für mich fallen, da ich das Album nicht an die Zeit gebunden beobachten, hören und bewerten kann.
Das wäre bei mir schon bekannten Bands möglich, wobei ich deren Werke dann in einen Bandgeschichtlichen Kontext bringen kann.

Nun denn, das Album rollt hier also in den Raum, ohne das ich die Band oder deren Stil kenne, denn ich habe das Album einfach mal gestartet.
Wobei bei diesem Album zu beachten ist das hier recht lange, normal lange und auch kurze Lieder vertreten sind.
Der erste Song, der erwähnte, ist nur vier Minuten lang, eröffnet die Scheibe, um dann mit einem recht langen, dreizehn Minuten umfassenden Lied fortgeführt zu werden.

Das alles ist nun gewöhnungsbedürftig, erfüllt nicht direkt die Hörgewohnheiten oder Erwartungen, denn die Band spielt ihr Ding, Post-Harcore, eben eine Überwindung der Zustände.
Die Musik ist mal ruhig, mal tragend, um dann später loszurocken, hereinzuschreien, laut zu werden und ihrte Stimmung freien Lauf zu lassen.

Mein Fazit: Das was hier passiert ist nichts für nebenbei, die Musik bietet mehr, bietet eine Klangwelt, eine klangliche Geschichte, ein Erlebnis, welches nicht durch den leichten Genuss erfasst sondern eher zerstört wird.
Natürlich ist es keine leichte Musik, die einfach so konsumiert werden kann, wobei das sicher möglich wäre, doch der Musik und Klangwelt die hier erschaffen wird, sicher nicht gerecht würde.
Auf die Musik einlassen, eintauchen und geniessen, erleben und erfahren, das sind sicherlich die schöneren Wege um dem Album hier zu begegnen.

Wer mal reinhören möchte, es gibt das Album auch als Stream online, um euch vor dem Kauf zu überzeugen:

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Tracklist
Beyond The Infinite 04:03
Primum Movens 13:56
Armoury Choir 14:44
The Metatron 01:43
Prelapsus 07:04
Lapsus 17:39

Erscheinungsdatum
23.03.2011

Label
Moment of Collapse Records

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