Review: Redeye – Violence

Redeye-BandMit Violence liegt hier das aktuelle Album, beziehungsweise die aktuelle EP von Redeye vor, welche uns damit eine ordentliche Ladung „Core“ mitbringen.
Vor allem Grindcore, welcher garniert wird mit Death Metal und Thrash Metal.
Oder sollen wir das alles anders herum betrachten und es als Death Metal klassifizieren welcher Verzierungen aus den anderen beiden Musikrichtungen mitbringt?
Wie herum ist hier eigendlich egal, doch für mich dominiert der Grindcore, vor allem vom Gesang her und der Death Metal sicherlich musikalisch.
Da diese beiden Musikrichtungen aber recht nah beieinander liegen und der Grindcore für mich ein Stück dominanter ist, ist das hier für mich nun eben Grindcore mit den anderen beiden Stilelementen.

Wie dem auch sei, Redeye haben hier eine kleine, vier Songs umfassende EP rausgebracht, die mich vom Coverartwork zwar nicht so begeistern kann, aber dafür von der Musik die sich hier hinter verbirgt dafür um so mehr.

Hier befinden sich nun zwar nur vier Songs auf der EP, doch diese vier Lieder gehen ordentlich nach vorne, machen ordentlich Laune und vor allem Lust auf ein volles Album.
Das mag sicherlich auch daran liegen das hier nicht nur stupide drauf los gedrescht wird sondern die Songs Druck machen und dabei vom Songwriting was zu bieten haben, also durchdacht und mit Abwechslung daherkommen.
Das kann daher kommen das sich hier in drei Genre bedient und diese verwendet werden, das hier mal ein Solo untergebracht wird, mal das Lied aufgelockert, mal eine Pause eingefügt wird.
Das alles gibt dem Sound mehr Tiefgang, mehr Potential sich zu entfalten und damit die Momente damit sich der Song festsetzen und beim Hörer sacken kann.

Mein Fazit: Die EP klingt Old School und dazu gleichzeit recht frisch und stilvoll.
Es wird natürlich der bekannte Grindcore bedient, doch aufgelockert und bereichert aus dem Death Metal und Stilelemente aus dem Thrash, was den Songs und dem Sound von Redeye hier viel mehr Tiefe gibt und das ganze dadurch breiter gefächert aufstellt.
Ich weiß das Grindcore nicht für jeden was ist, das diese Musikrichtung auch in dem extremen Fanlager seine Nische hat, doch mir gefällt es gerade sehr gut was Redeye hier auf der EP abliefern.
Gerne mehr davon.

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RedeyeTracklist
Pit Of Blood
Visions of Violence
Die Die Die
Cut Open

Erscheinungsdatum
29. November 2013

Label
Violent Journey Records