Review: Solacide – Waves of Hate

SolacideSolacide haben hier ihre vier Songs umfassende Platte reingereicht, welche mich direkt vom ersten Ton an überzeugen konnte.
Das sage ich hier an dieser Stelle nicht nur weil sie eine schöne Platte gemacht und diese mir überlassen haben, sondern weil mich diese Veröffentlichung wirklich von Anfang an überzeugen konnte, auch wenn nur fünf Lieder hier vertreten sind.
Von diesen fünf Liedern sind ausserdem auch noch zwei als Live-Version untergekommen.
Damit ist dieser Tonträger mehr eine Single, oder ein EP als ein Album, doch weiß es damit trotzdem noch immer mich zu überzeugen.
Denn es kommt nicht auf den Umfang an, oder das Format, sondern was auf diesem Tonträger drauf ist und wie es gemacht wurde und an dieser Stelle kann Solacide vollkommen punkten.
Der Opener trifft meinen Geschmack direkt auf den Punkt und das gefällt mir eben.

Klar, der Tonträger ist von der Länge her ein wenig kurz ausgefallen, doch wenn wir diesen Punkt ausser acht lassen dann ist hier ein mehr als gelungender Tonträger entstanden und die Live-Lieder fügen sich hervorragend in den Sound dieser Veröffentlichung ein.
Vor allem diese Live-Aufnahmen lassen durchscheinen das die Band ihren Sound auch auf der Bühne umsetzen können und dieser hier zur Geltung kommt.
Die Studioversionen der Lieder klingen hier zwar ein wenig steril, doch nur ein wenig und bei den Live-Aufnahmen kommt die breite des Sounds der Band dann vollkommen zur Geltung.

Solacide liefern hier einfach ein überzeugendes Tech-Death-Metal Album ab das sich nicht zu verstecken braucht und welches einen ordentlichen Vorgeschmack auf das nächste volle Album liefert, denn als mehr kann ich diesen Tonträger nicht sehen, da muss einfach mehr kommen.

Mein Fazit: Diese Veröffentlichung kann mich vom spielerischen, wie von der Aufnahme her einfach überzeugen, wobei die Aufnahme noch ein wenig organischer klingen könnte, damit die Musik der Band noch ein wenig mehr Leben eingehaucht bekommt.
Aber insgesamt überzeugen mich die Lieder hier auf der Veröffentlichung und machen einfach Lust und Laune nach mehr.

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Tracklist
Waves of Hate
Your Worst Enemy
After The Faöö
God of Fire (Live)
Nothing Weak Survives (Live)

Erscheinungsdatum
2013

Label

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