Mein Musikjahr 2013 inkl. einer Top 22 (sprity)

Hallo verehrte Leserschaft,

länger nichts mehr voneinander gehört. Doch auch wenn ich die letzte Zeit nicht so oft zum schreiben kam, so habe ich dennoch fleißig Musik gehört und möchte nun meinen kleinen persönlichen Jahresrückblick mit euch teilen.

Mein Fokus hat sich dieses Jahr noch weiter verschoben, ich glaube so wenig Metal wie dieses Jahr habe ich schon lange nicht mehr gehört. Keine Ahnung warum, aber mein Schwerpunkt liegt jetzt noch mehr in diversen rockigeren Spielarten.

So ziemlich ganz raus aus meiner Gunst sind Punk und Oi!.  Da müsste schon etwas besonderes erscheinen, dass ich mich dafür wieder erwärmen könnte und dieses Jahr war das nicht der Fall.

Für den Poll eines Musikforums erstelle ich jedes Jahr eine Top 15 und jedes Mal stehe ich erneut vor dem Problem, dass es mit dem Aussortieren sehr gut klappt, bis ich bei so ca. 20-25 Alben angekommen bin. Dann wird es sehr eng bzw. bitter und ich schiebe hin- und her und bin doch nie glücklich damit. Meistens könnte ich auch die knapp aussortieren Alben guten Gewissens in meiner Top 15 vertreten.

Ich hätte zum Beispiel kein großes Problem damit an manchen Tagen meine Nr. 19 mit meiner Nr. 3 zu tauschen, lediglich mein Album des Jahres war mir bereits seit Februar/März klar und Album Nr. 2 sitzt auch ziemlich fest auf seinem Platz. Der Rest könnte aber in einer Woche auch schon wieder ganz anders aussehen.

Da ich jetzt aber hier in unserem Blog bin, mach ich mir den Stress mit dem Aussortieren um auf eine Top 15 zu kommen einfach nicht und präsentiere meine persönliche Top 22 Alben des Jahres 2013 (und selbst bei dieser Top 22 fallen noch einige starke Alben leider unter den Tisch, aber irgendwo muss man ja mal einen Strich ziehen):

Tyr Valkyrja22. TÝR – Valkrja*

Wenn es um Metal mit etwas Kitsch geht, dann sind Týr gewiss meine Favoriten und auch das aktuelle Album enttäuscht nicht, sondern trifft wieder meinen Geschmack.

Allerdings fehlen mir dieses Mal etwas die Ohrwürmer und Melodien, die im Gehör hängen bleiben. Daher ’nur‘ Platz 22.

21. THE OCEAN – Pelagial*

Progressive Metal deluxe aus deutschen Landen. Und dann gleich als Doppel CD mit einer kompletten instrumentalen Fassung des Albums. Mal finde ich die eine, mal die andere Version besser, toll sind aber beide und überhaupt, die Idee ein Konzeptalbum über die Wasserschichten des Ozeans zu machen ist schon genial.

Immer tiefer versinkt man mit diesem Album, es wird immer düsterer und verstörender bis man nach gut 50 Minuten am Grund des Ozeans in völliger Dunkelheit angekommen ist.

20. DEEP PURPLE – Now What ?!*

Die alten Herren haben es noch drauf – Part 1. Hätte man damit ernsthaft noch gerechnet? Selbst ich als Deep Purple Fanatiker war absolut begeistert, wie die scheinbar aus der Hüfte noch mal so ein relevantes und starkes Album raushauen. Es wirkt innovativ, voller Spielfreude und hat einen fantastischen Klang.

Now What?! macht locker einige eher durchwachsene Alben aus der jüngeren Vergangenheit vergessen und zeigt, warum Deep Purple auch im höheren Alter noch immer eine der wichtigsten Rockbands dieses Planeten sind.

19. THE RUINS OF BEVERAST – Blood Vaults, The Blazing Gospel of Heinrich Kramer*

Es dürfte ja einigermaßen bekannt sein, dass ich mit Death Metal oder Black Metal eher selten etwas anfangen kann, weswegen sich Alben aus diesen Genres auch kaum in meinen Favoriten verirren. Musik, wo eher gekreischt, gegrunzt oder gegrowlt wird und es manchmal dazu noch rumpelt ist kaum etwas für mich.

Um so besser muss dann ein Album sein, wenn es sich doch in meiner Bestenliste verirrt. „Blood Vaults – The Blazing Gospel of Heinrich Kramer“ ist so ein Album. Es ist böse, finster und ist man ein Mal in den Bann dieser Musik gezogen, dann lässt sie einen nicht mehr los und reißt einen in die Dunkelheit.

Fantastisch, wie fast alles was Alexander von Meilenwald auf die Welt loslässt und für seine Musik springe ich gerne über den Tellerrand und sprenge meine Genregrenzen.

An dieser Stelle also mal etwas vertonte Finsternis (beinah hätte ich geschrieben zur Auflockerung, aber dazu dient es nicht wirklich 😉 )

18. BLACK SABBATH – 13*

Black Sabbath - 13Die alten Herren haben es noch drauf – Part 2. Vermutlich war das hier eine noch größere Überraschung als Deep Purple für mich. Auch wenn im Studio mit Sicherheit einiges korrigiert wurde, vor allem am Gesang von Ozzy, so hätte ich nie im Leben mit so einem starken Album der Urväter des Dooms gerechnet.

Abgesehen vom vielleicht lausigsten Cover des Jahres, ist hier Black Sabbath in 75% der Urbesetzung ein echtes Highlight gelungen.

Wirklich innovativ ist hier natürlich nichts, aber wer die ersten Alben von Sabbath mochte, der wird sich auch hier wohlfühlen, die Riffs von Iommi und das Bassspiel von Geezer Butler abfeiern.

Um ein Klassiker zu werden, kommt dieses Album natürlich rund 40 Jahre zu spät, aber man wird gut unterhalten und sollte es das finale Studioalbum von Sabbath sein, dann könnte man sich keinen besseren Abschluss der Diskografie vorstellen.

17. LAYLA ZOE – The Lily*

Musik mit Damen am Mikrofon wird von mir häufig bevorzugt behandelt. Keine Ahnung warum, aber meistens läuft mir weiblicher Gesang besser rein.

Doch auch wer solche Präferenzen nicht hat, sollte Layla Zoe aus Kanada  durchaus mal ein Ohr leihen. Blues Rock erster Güte, produziert von Henrik Freischlader, wird auf diesem Album geboten. Auch wenn ich finde, dass die Powerröhre von Layla Zoe live noch ein Spur besser kommt, so ist es dennoch ziemlich gelungen diese Livestimmung auf ein Studioalbum zu bannen.

16. KYLESA – Ultraviolet*

Drei Bands aus den USA haben vor einer Weile meine Freude am Metal neu entfacht: Baroness, Mastodon und Kylesa. Alle drei kamen aus den Sümpfen des Sludge auf meinen Plattenteller und auch wenn sich alle drei in etwas unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, so zähle ich alle drei noch immer zu meinen Lieblingsbands.

Ultraviolet ist verglichen mit den beiden Vorgängern wieder etwas mehr Sludge, etwas dreckiger, roher, aggressiver und dunkler. Ein Album, dass man sich nur am Stück anhören sollte und etwas erarbeiten muss, aber dann wird man auch dafür belohnt.

Mal schauen wie die anderen beiden aus dem Trio nächstes Jahr nachziehen, Kylesa haben auf jeden Fall gut vorgelegt.

Henrik Freischlader - Nighttrain to Budapest15. HENRIK FREISCHLADER – Night Train to Budapest*

Blues Rock aus Deutschland = Henrik Freischlader. An dem gebürtigen Kölner führt mittlerweile in Sachen Blues kein Weg mehr vorbei und er reiht sich bei mir neben Joe Bonamassa als einer meiner aktuellen Lieblings Bluesrocker ein.

Auch wenn ich noch nichts schlechtes von ihm gehört habe, so empfinde ich „Night Train to Budapest“ momentan als Highlight in seiner Diskografie, zumindest was die Studioalben angeht. Ich kann noch nicht mal richtig in Worte fassen, was dieses Album zum Beispiel vom ebenfalls sehr guten „House in the Woods“ nochmal einen Tick abhebt, aber es schafft es auf jeden Fall.

Großartig und ein spätes Highlight in diesem Jahr.

14. AVATARIUM – Avatarium*

Äh Hallo? Wo kommt denn plötzlich diese tolle Band her? könnte man sich auf den ersten Hör fragen, doch wenn man sich genauer mit Avatarium befasst wird schnell klar, dass sie nicht einfach aus dem Nichts kommen.

Nach dem Aus von Candlemass, zumindest was neue Studioalben angeht, hat sich Mastermind Leif Edling eine neue Spielwiese gesucht und frönt nun mit Avatarium dem epischen Doom Metal. Mit Jennie-Ann Smith hat er auch gleich eine fantastische Dame ans Mikrofon bekommen, die mit ihrem unwiderstehlichen Gesang dieses Album erst zu etwas ganz besonderem gemacht.

13. ZODIAC – A Hiding Place*

Zodiac waren letztes Jahr mit „A Bit of Devil“ einer meiner Newcomer des Jahres. Nun haben die Münsteraner einen würdigen Nachfolger veröffentlicht, der vielleicht etwas ruhiger aber nicht weniger aufregend wirkt.

Viel besser kann man Einflüsse aus dem Hard Rock, Blues Rock und Classic Rock nicht vermischen und zu etwas neuem werden lassen.

12. MANIC STREET PREACHERS – Rewind the Film*

Rewind the Film soll wohl der erste Teil eines Doppelschlags der Waliser sein. Dies ist dann vermutlich der etwas ruhigere und gesetztere erste Teil.

Ist gut und hat natürlich einen Lieblingsbandbonus bei mir, dennoch fehlen mir zum Beispiel die genialen Melodien des Vorgängers „Postcards from a Young Man“. Ich habe aber die Hoffnung, dass es die Ruhe vor dem Sturm ist und es sind immer noch die Preachers, das reicht zumindest um an den Top 10 zu kratzen.

11. ZAZ – Recto Verso*

Wie ich ja bereits geschrieben habe, wird Musik mit Damen am Mikrofon von mir bevorzugt behandelt und man kann nur noch mehr Punkte bei mir sammeln, wenn dieser Gesang dann auch noch so sympathisch auf Französisch vorgetragen wird. Ernsthaft, kann es etwas geben, was einen mehr verzaubert? Ich glaube nicht.

Seit ihrem selbstbetitelten Debüt vor zwei Jahren ist Zaz mittlerweile auch international ordentlich durchgestartet und kein Geheimtipp mehr. Wer hier Elfengeträller vermutet wird zum Glück enttäuscht werden, Madame hat ordentlich Power in ihrer Röhre und kommt mit Ecken und Kanten daher, die ihre Musik zu etwas besonderem macht.

Hatte ich bei ihrem Debüt noch fröhliche sommerliche Gefühle, so empfinde ich Recto Verso eher als trauriges Sommeralbum. Viel besser kann ich es leider nicht beschreiben, es hat zum einen zwar noch die Leichtigkeit, die einen zum Träumen anregt, zum anderen jedoch einen wunderbaren melancholischen Unterton. Schön, einfach schön.

10. JEX THOTH – Blood Moon Rise*

Ja, man musste lange auf ein neues Lebenszeichen aus dem Studio von der Band um Jessica Thoth warten: 3 Jahre seit der letzten EP und gar 5 Jahre seit dem letzten Langspieler. Doch wer geduldig wartet wird auch häufig belohnt.

So auch hier mit dem genialen „Blood Moon Rise“. Es hat alle Trademarks, die man erwartet: Hypnotische Melodien, ausdrucksstarken Gesang, kompositorische Abwechslung und diesen ganz besonderen psychedelischen Groove.

09. HIDDEN MASTERS – of This & Other Worlds*

Huch, wie kam ich denn auf die? Das war die erste Frage die mir in den Kopf schoss, als ich mein Ranking erstellt habe. Ich habe wirklich keine Ahnung wie ich über Hidden Masters gestolpert bin. Ich kann nicht mal viel über die Band schreiben, weil ich quasi kaum etwas weiß, außer dass sie ganz tolle Musik machen und aus Großbritannien kommen.

Wenn ich das Debütalbum der Briten in eine Genreschublade zwingen müsste, dann würde ich diese wohl mit „Psychedelic Pop Rock“ beschriften. Sie klingen nach End-60ern, erinnern manchmal an gewisse Phasen der Beatles oder gar Stones und machen einfach gute Laune.

08. BLOOD CEREMONY – The Eldritch Dark*

Bevor dieser angebliche „Retro Rock Hype“ losging waren Blood Ceremony schon da und sie werden vermutlich auch noch hier sein, wenn der Hype wieder vorbei sind, denn sie haben die nötige Substanz um zu bestehen.

Einen großen Anteil daran hat natürlich Frontfrau Alia O‘ Brian, die nicht nur mit ihrer Flöte sondern auch mit ihrem Gesang begeistert und einen auf einen fantastischen Trip mitnimmt.

Im Unterschied zu anderen Bands dieses Genres vereinen Blood Ceremony viel mehr Einflüsse, hier hört man neben den üblichen Verdächtigen auch mal etwas Purple, Cathedral oder Tull heraus und das ganz unaufdringlich.

The Joy Formidable - Wolfs law07. THE JOY FORMIDABLE – Wolf’s Law*

Auch The Joy Formidable habe ich erst dieses Jahr entdeckt. Allerdings gleich am Anfang, denn „Wolf’s Law“ erschien bereits im Januar und hat sich bis zum Ende des Jahres ganz oben in meiner Jahresliste gehalten.

Als poppigen Shoegaze könnte man das Ganze vielleicht bezeichnen, auf jeden Fall erscheint das Album beim ersten Durchgang vielleicht noch etwas flach, doch je mehr man sich damit beschäftigt, umso verschachtelter wird es und umso mehr Details kann man entdecken. Es ist einfach das, was es ist: schöne Musik.

06. GHOST – Infestissumam*

Wie unter Hypnose lausche ich den Worten von Papa Emeritus II und nichts kann mich aus seinem Bann ziehen.

Noch poppiger als das Debütalbum Opus Eponymous kommt Infestissumam daher, der Metal ist fast ganz verschwunden und dennoch nehmen einen Ghost gefangen und unterhalten einen für eine gute Stunde einfach prächtig. Außerdem finde ich auch den ganzen Klamauk, den die Truppe veranstaltet, einfach sehr unterhaltsam.

Doch etwas abgelenkt von ihrer Show aus nameless ghouls und Papa Emeritus II verliert man manchmal auch aus den Augen, dass das musikalisch alles ganz toll gemacht ist mit den melodischen, geisterhaften und poppigen Doommelodien.

05. ORPHANED LAND – All is One*

Ja, viele vermissen bei Orphaned Land das Gekreische oder die Härte früherer Tage, ich gehöre nicht dazu. Ich finde die Entwicklung, die die Band in letzter Zeit genommen hat, sehr schlüssig und sie kommt meinem Geschmack entgegen.

Mit diesem Album haben sie wirklich ein Meisterwerk vorgelegt. Es bringt Melodien aus dem nahen Osten, Orchester und Chöre so gut unter, dass es nicht übertrieben kitschig wird.

Abgesehen von der Musik ist mir die Band auch noch so, wie sie in Interviews und Videos rüberkommt, unglaublich sympathisch. Das hilft natürlich nichts, wenn die Musik nix wäre, aber in diesem Fall trägt es noch weiter zu meiner Wertschätzung bei.

Ist übrigens dieses Jahr auch – SPOILERALARM 😉 – mein höchstplatziertes Metalalbum.

04. BIFFY CLYRO – Opposites*

Man muss es erst mal schaffen ein Doppelalbum ohne Qualitätsabfall und Füller zu veröffentlichen. Biffy Clyro haben das mit Opposites locker geschafft.

Die zweite CD finde ich einen Tick schwächer, das liegt allerdings auch nur an vielleicht 1-2 Songs. Der Rest ist absolut gelungen und vielleicht etwas weniger verspielt und eine spur simpler als die Vorgänger, was der Hitdichte natürlich zuträglich ist. Im Poprock Bereich geht in diesem Jahr nichts an den Jungs vorbei.

03. OKTA LOGUE – Tales of Transit City*

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Meine Neuentdeckung des Jahres kommt quasi hier bei mir aus der Ecke (ok, 50 KM sind es immerhin), aus Darmstadt um genau zu sein. Tales of Transit City ist bereits das zweite Album der jungen Band.

Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube durch einen Artikel in der Visions wurde ich auf Okta Logue aufmerksam und das klang alles so interessant, dass ich gleich mal in die Snippets bei Amazon reingelauscht hatte und meine Maus direkt auf den Bestellbutton fuhr und auch das Debütalbum gleich mit im Einkaufswagen landete. Bereut habe ich diesen quasi Spontankauf bis heute nicht.

Ganz, ganz toller Psychedelic Rock mit Prog Rock Anleihen, der stellenweise an Pink Floyd erinnert vielleicht etwas gekreuzt mit Crippled Black Phoenix. Besser kann ich es nicht beschreiben, hört einfach selbst:

02. ALTER BRIDGE – Fortress*

Alter Falter, was haben die Jungs um Myles Kennedy denn da für einen Hammer ausgepackt? Fortress dürfte vermutlich das härteste Album bis jetzt sein und meiner Meinung nach vielleicht sogar ihr bestes, was nicht sonderlich leicht ist, denn eigentlich haben sie auch auf den drei Vorgängern keine großartigen Schwächen gezeigt.

Fortress knallt und rockt nur so, dass es eine reine Freude ist. Diese Festung ist ein wahres Monster und man braucht vielleicht etwas länger als bei den Vorgängern um sie zu knacken, dann wird man aber mit den gewohnt göttlichen Melodien und Refrains belohnt.

01. STEVEN WILSON – The Raven That Refused to Sing (and other Stories)*

Steven Wilson - The Raven that refused to singIch fahre auf einen Insel, packe meinen Koffer und nehme ein Album mit: The Raven That Refused to Sing. Und das war sogar fast wirklich so. Das Album ist erschienen, wurde mir gerade noch rechtzeitig vom Postboten geliefert, wanderte frisch gerippt auf meinen iPod und dann ging es in den Urlaub auf Texel.

Das erste Mal habe ich das Album dann mit Kopfhörern, warm eingepackt in eine Decke, abends auf einer Dachterrasse mit Blick auf den klaren Sternenhimmel der westfriesischen Inseln gehört und diesen Eindruck werde ich wohl ewig mit diesem Album verbinden. Ich glaube den Meilenstein, den dieses Album in der Prog Rock Welt darstellt, wird man erst mit dem Abstand von einigen Jahren richtig erkennen können. Es wird das Meisterwerk dieses Genres für unsere heutige Zeit sein.

Es ist eigentlich unfassbar, was für eine Klangwelt dieses Musikgenie Wilson (falls euch der Name wirklich nichts sagt, dann schämt euch gefälligst und hofft, dass euch zumindest Porcupine Tree bekannt sind, deren Frontmann ist er nämlich auch noch nebenbei) auf dieser Platte verewigt hat. Kein Song ist wie der andere und dennoch passt es perfekt zusammen und das Ganze ist wirklich vielschichtig, tiefgründig und progressiv im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich lege mich fest, das ist ein Prog Rock Meisterwerk für die Ewigkeit.

Das war es mit meinem Jahresrückblick, zumindest was die Studioalben angeht. Anfang nächstes Jahres folgt vielleicht noch ein kleiner Blick auf die Liveveröffentlichungen, die ich mir 2013 so zugelegt habe.

Daher wünsche ich nun einen guten Rutsch, einen guten Start ins Jahr 2014 und wenn ihr Lust habt, würde ich mich über sehr eure Kommentare freuen, was für euch so die musikalischen Highlights 2013 waren.

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