Review: Bewized – Undead Legacy

Bewized BandBewized bringen hier mit dem Album Undead Legacy ihr zweites volles Album raus, also ihren zweiten Longplayer.
Die Band aus Griechenland spielt hier auf dem Album eine Mischung aus Metalcore und sogenannten Groove Metal, wobei unter dem zweiten Begriff sicherlich vieles unterzubringen ist.
Die Band grooved hier recht ordentlich durch ihre Lieder, wobei sie schon durckvollen Metalcore spielen, den sie aber immer wieder mit Klargesang verzieren.
In den Momenten mit dem Klargesang, teilweise durch Gastsänger umgesetzt, wird der Sound schon recht poppig, wie ich finde, doch nur um wenige Augenblicke später wieder in die den harten Riffs und Grouls des Metalcore abzudriften und sich hier breit zu machen.
Diese Wechsel zwischen poppigen Klargesang und den damit verbundenen ruhigen Momenten und den groovenden Metalcore Momenten ist fast schon ein kleiner Widerspruch hier auf dem Album, denn die beiden Soundmomente passen nicht wirklich zusammen.

Doch ist das alles musikalisch natürlich, wie immer, nur eine Geschmacksfrage.
Das Album selber unterliegt einem Konzept, ist in drei Teile aufgeteilt und arbeitet sich damit an Homers Odysee und Ilias ab.
Thematisch werden hier also diese griechischen Heldenepen bearbeitet, wobei die Musik sicherlich auch ein Verständnis hierfür hörbar ist.
Aber es ist sicherlich nicht verkehrt zu wissen worum es hier in dem Album geht, denn dann ergeben auch das Wechselspiel in der Musik zwischen den Metalcore und den ruhigen Momenten, das Wechselspiel zwischen den Grouls und den Klargesang ein viel tieferen Sinn.

Mein Fazit: Was Bewized hier machen ist eine spannende Angelegenheit, wobei die Thematik sicherlich nicht zum ersten Mal verarbeitet wird finde ich es recht spannend wie sie hier sich an den Epen von Homer abarbeiten.
Das ist musikalisch nun sicherlich nicht für jeden etwas, denn vor allem das Wechselspiel zwischen Klargesang und den schnellen, goovenden Momenten ist nicht leicht zu begreifen und aufzunehmen.
Aber insgesamt wird hier dadurch ein recht spannendes Album abgeliefert, jedenfalls wenn ich es in Verbindung mit den Sagen und Epen des Homer sehe.
Ansonsten ist es mir persönlich doch ein wenig viel mit den Klargesangsparts, die hier immer wieder die Musik ausbremsen und mir dadurch nicht so ganz zusagen.
Doch wie gesagt, in Verbindung mit der Thematik ergibt das alles seinen Sinn.

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BewizedTracklist
01. War I Wage
02. Medusa’s Head (feat. Jon Howard from Threat Signal)
03. Pray Last Sin
04. Monster In Your Closet
05. The Tempest
06. Heart Bled Dry (feat. Björn „Speed“ Strid from Soilwork)
07. Crus[he]ader
08. The Prodigal Son
09. Judas Kiss
10.Break Of Dawn
11.Vindication

Besetzung
Paschalis Theotokis- Vocals / Guitar
Orestis Georgiadis – Guitar
Pantazis Theotokis – Bass
Akis Tsiantis – Drums

Erscheinungsdatum
28.10.2013

Label
Noiseheadrecords

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