Review: Serpent Eater – Hyena

Serpent EaterSerpent Eater heisst die Band, welche hier eine LP im Gepäck hat und diese Band kommt aus Köln, wobei der Heimatort einer Band sicher nicht immer wichtig ist, da hier einfach Black Metal gespielt wird und nicht irgendwelche Einflüsse aus der traditionellen Musik Kölns mit einzug halten.
Wobei, Black Metal und Kölner Folklore, das wäre sicher auch mal eine spannende und unterhaltsame Sache, wobei ich es wahrscheinlich dann doch nicht wirklich hören will, oder noch weniger ernst nehmen kann.
Doch genau das ist hier eben nicht passiert, diese Mischung, sondern Serpent Eater spielen hier ihr Ding, arbeiten sich durch ihre Variante des Black Metal.
Wobei es sich hier nicht nur um Black Metal handelt, der hier geboten wird, sondern eine Mischung aus Black Metal, Death Metal und Doom präsentiert wird.
Die Band kennt eben keine Grenzen und vermengt was zusammenpasst um hierdurch zu einem überzeugenden Werk zu gelangen.
Musik, wie Kunst im allgemeinen, sollte sich nicht von solchen Kleinigkeiten wie Stil-und Genregrenzen aufhalten lassen, denn diese Schere in den Köpfen führt am Ende nur zu einer Selbstzensur und die findet zum Glück hier bei Serpent Eater nicht statt.

Mein Fazit: Wer auf eine gelungene und frische Mischung aus Death- sowie Black Metal steht, welcher kreativ ist, mit krativen Ideen daherkommt, dabei aber nicht sich selber unter diesen erdrückt, aber auf der anderen Seite auch keine Scheuklappen aufhat, der sollte auf jeden Fall hier mal reinhören.
Die Band weiß gelungen mit den Stilen umzugehen, die oben genannt wurden und erschafft aus diesen ihre eigene Klangwelt die aber zu überzeugen weiß.
Von Old School Black Metal Momenten über den Death Metal, bis hin zu den doomigen Momenten ist alles hier vertreten und ergänzt sich in dem Sound von Serpent Eater wunderbar.
Reinhören lohnt sich, wie ich finde und zum Glück gibt es das Album auch als Stream, den ihr weiter unten finden könnt.

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Tracklist
A I: Ebola (5:33)
A II: Last Cold (5:00)
A III: In The Wall (4:40)
B I: Hyena (5:00)
B II: Leitmotif (2:52)
B III: Trepanation Nation (4:39)

Erscheinungsdatum
15.12.2013

Label
Alerta Antifacista Records

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