Review: Always Wanted War – C.R.E.A.M.

Always wanted WarDas neuste Werk von Always Wanted War, das mit dem kleinen Waldbewohner vorne drauf, nennt sich C.R.E.A.M. und ist vor einigen Wochen mit einem beeindruckende, sportlichen Video gestartet, einem Video welches der limitierten Erstbestellerauflage dieses Albums als Daumenkino beiliegt.
Das sei hier nur mal so erwähnt, weil ich das für eine tolle Idee halte, sowas als Beigabe.

Nun gut, ich habe das Album mir gekauft, danach über Moments of Collapse Records als digitale Promo nochmal bekommen.
Besprechen wollte ich diese Scheibe sowieso, denn dieses Album gefällt mir und daher will ich dies natürlich der Welt auch mitteilen.

Sieben Lieder sind auf dieser 10″ Veröffentlichung vertreten, die als Vinyl-Scheibe auch noch mit einem Downloadcode daher kommt.
Eröffnet wird dies alles mit einem Intro, welches nicht erahnen lässt, wenn man die Band nicht kennt, wohin es gehen wird.
Ein ruhiges, leicht Country-lastiges Intro, wenn ich das so richtig einsortiere.
Passend zu einer Reise auf den Weiten der Autobahn, oder gar eher passend zu den Weiten der Landstrassen dieser Welt.
Daher wahrscheinlich auch der zum Intro so passende Titel.

Direkt nach diesem Intro geht es aber dann auch rockiger los. Richtig, rockiger, denn der Song rockt, wobei er im Screamo zu Hause ist.
Innsmouth, ein Ort bei Lovecraft in seinen Bücher, dieser Song bietet uns hier eine vielfältige musikalische Ebene die im Rock beginnt und über den Scremo durch ruhige, nachdenkliche musikalische Momente führt.
Vor allem die immer wieder auftauchenden, ruhigen Momente in Liedern, auf diesem Album geben der Veröffentlichung ziemlich viel Tiefe und Möglichkeiten das dieses sich voll entfalten kann.
Das gefällt mir, ehrlich gesagt, sehr gut, wobei nicht unerwähnt bleiben soll das Always Wanted War solch Momente auch schon früher auf ihren Veröffentlichungen haben, doch gerade fällt mir das einfach nochmals neu auf.

Hier auf dem kleinen Album haben sich Always Wanted War, wie ich finde, nochmals selber übertroffen und ein weiteres Meisterwerk ihrer Biographie hinzufügen können.
C.R.E.A.M. ist für mich gerade einfach ein perfektes Album was Produktion, Songwriting, Umsetzung, Artwork und einfach alles in allem hier darstellt und ausmacht.
Die Veröffentlichung kann mich voll begeistern, was sicher auch dazu gefügt haben mag das Always Wanted War sich zu einer meiner Lieblingsbands hochgespielt haben.

Mein Fazit: Braucht es hier noch ein Fazit, oder ist die ganze Plattenbesprechung nicht ein komplettes Fazit?
Always Wanted War sind einfach toll, großartig und genial und haben mit dieser Veröffentlichung einen weiteren Meilenstein in der Welt hinterlassen mit dem sie mich vollständig überzeugen und begeistern könnten und konnten und ich kann dieses Album einfach nur jedem empfehlen.
Hört rein und lasst euch einfach von dem Material überzeugen.

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Tracklist
1. The Longest Way home (Intro)
2. Innsmouth
3. Stars Hollow
4. Derry
5. Gotham
6. Coldmoat
7. Blashyrkh

Erscheinungsdatum
Dezember 2013

Label
Tief in Marcellos Schuld Records / Moments of Collapse Records