Review: Ektomorf – Retribution

EktomorfEktomorf kommen wieder einmal mit einem neuem Album um die Ecke. Eine recht fleissige Band, wie ich finde, denn sie bringen in schön regelmäßigen Abständen neue Alben raus, die aber dazu immer recht kraftvoll sind.
Auch hier geht die Band direkt nach vorne, in die Vollen, direkt auf die Neun, wie es gewünscht und erwartet wird, wobei Erwartungen erfüllen sicher nicht der Sinn der Musik ist.
Doch was ich hier erwartet habe wird direkt bedient, das gefällt mir natürlich, denn das befriedigt das Fan-Herz.
Ektomorf gehen wieder in die Mischung aus Soulfly/Sepultura und ihren eigenen Groove, genau was mir an der Band so zusagt, was mir so gefällt.
Laut, direkt, mit Groove, mit frischen Elementen, laut und direkt, das ist was mir gefällt und was hier geboten wird.
Doch Ektomorf können natürlich mehr als nur die Elemente zu bedienen, wobei sie dies ganz grandios hinbekommen.
Aber es steckt hier mehr dahinter, denn nicht umsonst haben sie solch einen Stellenwert, sich nach zwanzig Jahren solch eine Position erspielt die sie derzeit haben.
Die Band wurde 1993 in Mezökovacsháza in Ungarn gegründet, anfangs vielleicht ein wenig belächelt, sind sie seit dem konsequent ihren Weg gegangen und haben sich mit jedem Album ihre Position erspielt und diese gefestigt.

Nebenbei, kann hier noch irgendwer die Vergleiche mit Sepultura und Soulfly hören? Ich glaube nicht, doch kommen diese bei Ektomorf irgendwie immer wieder, dabei hat sich die Band in dieser Nische mehr als nur ihren eigenen Platz erspielt und den füllt Ektomorf sehr passend aus.
Diese Vergleiche sind nicht mehr nötigt und ich selber werde damit hoffentlich auch bald mal aufhören.
Aber die Erinnerung an Sepultura-Songs kommt einfach immer wieder durch, auch hier auf dem Album von Ektomorf und da ist es ein leichtes solche Vergleiche heranzuziehen, vor allem wenn Lieder Ten Plagues mich so sehr an Sepultura erinnern.

Mein Fazit: Was soll und muss ich eigentlich zu Ektomorf sagen? Wenn eine Band eine Konstante ist, ohne dabei sich selber direkt zu kopieren oder langweilig zu werden, dann ist dies Ektomorf.
Bei ihnen macht mit jedes Album Laune, hier wird einfach mein musikalischer Geschmack recht gut getroffen.

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Tracklist
01. You Can’t Control Me
02. Ten Plagues
03. Face Your Fear
04. Escape
05. Who The Fuck Are You
06. Numb And Sick
07. Lost And Destroyed
08. Souls Of Fire
09. I Hate You
10. Watch Me
11. Mass Ignorance
12. Save Me
13. Whisper
14. Collapsed Bridge

Erscheinungsdatum
31.01.2014

Label
AFM Records

Besetzung
Zoltán Farkas (vocals, guitars)
Zsabolcs Murvai (bass)
Tomi Schrottner (guitar)
Robert Jaksa (drums)

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