Review: Northern Plague – Manifesto

Northern Plague-Manifesto-FrontVon der Band habe ich vor kurzem hier bei uns im biotechpunk ein kleines Video vorgestellt, denn als ich über dieses Video gestolpert bin hat es mir gut gefallen.
Hier nun also das volle Album, Manifesto sein Name und es kann mich, wie dieses Video, überzeugen.
Die Band selber wurde 2009 in Polen gegründet und bietet und Melodic Death Metal, wie ihr hier auf dem Album, wenn ihr es denn auch hört, heraushören könnt.
Das ganze kommt in einer recht hohen Qualität daher, was den Sound, dieses Album, aber vor allem auch die Musik die sich darauf befindet, angeht.
Das ganze ist sehr durchdacht, mit Können, Kreativität und Fingerspitzengefühl ausgearbeitet und zusammengestellt.

Northern Plague spielen hier also ihren Death Metal und dies sehr überzeugend, wobei dieses Genre selber sicherlich recht vielfältig ist, doch Northern Plague spielen einfach ihr Ding hier unter diesem Oberbegriff.
Klar, es ist Melodic Death, denn Melodien kommen vor, wie sie eben in diesem Genre vorkommen, aber auch hier gibt es sicher Unterschiede und Northern Plague verläuft sich nicht in diesen Melodien sondern setzt diese gekonnt und gezielt ein um den Songs noch mal eine Portion Kraft und Geschwindigkeit zu verleihen.
Warum die Band dies einsetzt kann natürlich nur die Band selber beantworten, doch habe ich so als Hörer das Gefühl das dies der Grund sein könnte.

Doch nun weg von den Spekulationen, weiter mit der Musik, die mich hier schon überzeugen kann, doch wer hin und wieder im biotechpunk mitliest wird sicher auch festgestellt haben das ich Melodic Death recht gerne höre.
Zwar sind die Bands, die unter diesem Banner unterwegs sind, recht verschieden und auch hier an dieser Stelle nicht direkt vergleichbar, doch machen Nothern Plague, hier an dieser Stelle, eine sehr gute Figur und gefallen mir recht gut.

Mein Fazit: Das mir die Musik der Band gefällt habe ich nun schon erwähnt, denn mir gefällt das Genre Melodic Death und mir gefällt wie Northern Plague dies alles angehen und umsetzen.
Wer es gerne druckvoll und ein wenig wütender mag, der ist mit diesem Album sicherlich gut bedient wobei zu erwähnen ist das bei dem ganzen die Spielfreude und die Songs als Ganzes nirgends zu kurz kommen, oder irgendwo zurückfallen.
Sehr überzeugend, jedenfalls für mich, was Northern Plague hier machen.

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Tracklist
Century of Waste
Divide et Impera
Reign Mother War
Let the World Burn
The Edge
Legion
Unclean Words
Manifesto

Erscheinungstermin
25.01.2014

Label
Folter Records