Review: Deathscythe – In All Of Us

Deathscythe BandStartet dieses Album hier wirklich direkt in dem Song? Ein merkwürdiger, weil ungewohnter Zustand, aber sowas gibt es, so ist es natürlich machbar.

Die Band hier, Deathscythe aus Italien kommend, haben sich 2006 zusammengefunden um ihre Art und Weise von Melodic Death bis Black Metal zu zelebrieren.
Im Laufe der Bandgeschichte gabt es so einige Besetzungswechsel, bis dann 2012 die Band in ihrer jetzigen Form zusammengefunden haben und mit diesem Album hier ihr erstes Lebenszeichen auf einem Tonträger in die Welt schicken.
Vorher gab es zwei Demos, doch dieses Album ist das erste volle Album und damit das Debütalbum der Band.

Deathscythe spielen hier eine ordentliche Mischung und Variante des Melodic Death Metals, welcher seine Eigenständigkeit vor allem durch die eingefügten Elemente des Black Metal erhält, wobei ich die Band am ehesten unter dem Melodic Death als Schublade unterbringen würde.
Aber so ist das immer mit den Schubladen, manch einer nimmt die fein verzweigten, ich nehme meistens nur die grob vorsortierten.
Das kann nun jeder sehen und gut finden wie er will, mir reicht sowas und alles andere würde am Ende nur dazu führen das jede Band ihre eigene Schublade bekommen würde.

Deathscythe sind ihr auf ihrem Debüt auf jeden Fall recht überzeugend. Mir gefällt ihr Stil des Melodic Death Metal den sie spielen.
Gäbe es dieses Album in einem Croudfunding, ich hätte wahrscheinlich die Band dabei unterstützt, doch das ist gar nicht nötig, denn mit Noiseheadrecords haben sie sicherlich ein überzeugendes zuhause gefunden.

Mein Fazit: Deathscythe haben zwar einen auf dem ersten Blick schwer zu schreibenden Bandnamen, doch dafür ist die Musik überzeugend und eingängig und mit diesem Debütalbum braucht sich die Band nicht zu verstecken, denn damit setzen sie ihre Markierung mittten in die Melodic Death Szene.
Mir gefällt es, gerne mehr davon.

Wer sich überzeugen lassen möchte, hier ist ein kleines Hörbeispiel.

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DeathscytheTracklist
1. 1664
2. The Pact
3. Caged
4. Ecclesia abhorret a sanguine
5. History of my suicide
6. The triumph
7. T.H.B.
8. Deus Ex Machina
9. Angels‘ lament

Erscheinungsdatum
21.12.2013

Label
Noiseheadrecords

Besetzung
Massimo- Vocals
Dario – Guitar
Andrea – Guitar
Ellie – Bass
Paolo – Drums