Review: Djinn and Miskatonic – Forever in the Realm

Djinn and MiskatonicMit einem kleinen Spoken-Word Intro beginnt das Album hier, wobei es klingt als wäre es auf einem Rummelplatz an der Geisterbahn aufgenommen worden.
Vielleicht ist dem so, keine Ahnung, aber so wird das Album eingeleitet und geht dann von dem Intro so langsam in den musikalischen Part über.
Von hier aus geht es also in eine über zehn Minuten lagen Song hinein, der dann nicht so ganz starten möchte, der eben sehr langsam sich aufbaut und eher daherschleicht als das er richtig startet.
Klar, das ist Doom Metal, wobei auch noch ein wenig Death- und Black Metal hier mitmischen, doch der Song ist einfach nur langsam, wie ich finde und es baut sich nicht wirklich eine Stimmung auf.
Vielleicht liegt es an der Aufnahme, vielleicht kommt sowas Live anders und besser rüber, vielleicht braucht es dazu noch die richtige Beleuchtung, oder aber mich erreicht die Musik einfach nicht.
Das kann alles möglich sein.

Im großen und ganzen klingt das Album durch die Produktion nicht ganz so überzeugend.
Das fängt schon bei dem Intro, den Spoking Words an, welches klingen als wären sie aus einem alten Computerspiel oder gar auf der Geisterbahn aufgenommen worden.
Das ist nur eine kleine Sache zwar, aber fällt mir an dieser Stelle ein wenig auf.
Die Produktion ist ein wenig rau, ein wenig Old School lastig, was so sicherlich zum Sound der Band passen mag, doch fehlt mir dadurch ein wenig der Druck im Sound, die Tiefe in den Liedern.
Ich glaube, hier würde sich mit einer besseren Produktion noch ein wenig mehr aus den Songs rausholen lassen.
Wobei ich an dieser Stelle nicht unerwähnt sein lassen kann das die Produktion und der Sound auf dem Album nicht mies ist, die Veröffentlichung sich gut hören lassen kann und nichts übersteuert wurde.

Mein Fazit: Der Punkt mit der Produktion ist meckern auf hohem Niveau, das weiß ich selbst, doch bin ich wirklich der Meinung das hier mehr gegangen wäre.
Ansonsten überzeugt mich die Veröffentlichung von der Musik her nur streckenweise, was aber daran liegen mag das diese Musik einfach nicht so ganz meinen Geschmack trifft.
Ich denke das aus dem Material live noch einmal mehr rauszuholen wäre und es dann noch mal besser zur Geltung kommen könnte.

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Tracklist
7 Year Witch 11:37
Book of the Fallen 08:37
Vulcan’s Forge 04:54
Voice from the Tomb 00:58
Weird Tales 16:56

Erscheinungsdatum
28 August 2013

Label
Transcending Obscurity India

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