Review: Return To Innocence – The Ring of Moon

Return To Innocence - The Ring of Moon - ArtworkEs beginnt sehr Klassisch, fast wie eine Filmmusik, das Album von Return To Innocence, doch lässt es nicht erahnen wohin die Reise gehen wird.
Vielleicht in eine Richtung wie die aktuellen Dimmu Borgir Alben, vielleicht aber auch in irgendwelchen Power Metal.
Es ist eben nicht zu erahnen, doch wohin es wirklich geht ist noch viel besser, überraschender, denn es geht in eine Richtung wie Cradle of Filth, nur mit noch mehr Melodien, die immer hinter der Musik vorhanden und gegeben bleiben.

Jetzt habe ich hier gleich zu Beginn meines Textes zwei Bandnamen eingeworfen, was sonst nicht so meine Sache ist und ich möchte die beiden Bandnamen hier an dieser Stelle auch gleich wieder zurückziehen, denn es würde der Musik als großes Ganzes hier einfach nicht gerecht werden.
Es passt nicht, die Bandnamen und der Versuch hier einen Vergleich zu kreieren, denn das was hier passiert geht noch einen Schritt, eine Stufe weiter.

Return To Innocence bietet hier eine breite Mischung an Stilen auf dem Album an, da würde ein, oder zwei Bandnamen als Vergleichsmöglichkeit einfach nur limitieren, vor allem weil im weiteren Verlauf des Albums nicht nur Vergleiche in den Black Metal möglich und vorhanden sind, sondern auch viel in den Folk Metal, und daher sind die Bandvergleiche einfach nur unpassend und irreleitend.

Im Promoanschreiben wird das ganze gar als Tscheschischer Epic Doom / Death Metal angekündigt, was so sicher noch einmal ein Level weiter wäre.
Die Grenzen sind hier einfach fliessend, durch die Elemente der Musikstile, was mir sehr gut gefällt.

Womit wir hier nun auch schon zum Ende und damit zum kleinen Fazit dieser Plattenbesprechung kommen.

Mein Fazit: Das was Return To Innocence hier machen ist ein sehr überzeugender Mix aus den Stilen, angefangen beim Death Metal, über den Epic Doom bis hin zum Black Metal, den ich zwar verorten kann, der so aber vielleicht nicht von der Band selber als Stilelement eingefügt wurde.
Wie dem auch sei, es ist ein sehr gelungenes und überzeugendes, weil kreatives und musikalisch offenes, aber passendes Album geworden.

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Tracklist
1. Streams II
2. The Resigned World
3. Tristan’s Dream
4. Blood-related
5. Wasted Heart
6. (R)evolution
7. The Picture Of Immortality
8. Dark Dimension
9. The Ring Of Moon

Erscheinungsdatum
2014

Label
Metal Gear Records

Besetzung
Aleš “Ax” Cipra – Guitar and lead vocals
Jaroslav „Hektor“ Honzatko – Drums
Roman „Basstroll“ Fresileben – Bass guitar
Lukáš „Sol“ Markvart – Solo guitar