Review: Motorjesus – Electric Revelation

MotorjesusDas aktuelle Album von Motorjesus habe ich vor einigen Tagen zur Besprechung bekommen, doch wie es manchmal so ist, die Besprechung ist noch nicht fertig und das Album ist draussen.
Passt dann nicht ganz so zusammen, weil das Album in den Läden steht und die Plattenbesprechung hierzu sich immer noch im Entwurfstatus befindet obwohl mehr als genug Zeit war die passenden Worte zu diesem Album niederzuschreiben.
Doch nun kommt der Punkt der das alles erklären kann. Der Punkt ist eben jener das ich keinen unvollständigen Bericht hier abliefern werde der weder dem biotechpunk noch dem Album gerecht wird.
Das passt nicht und wird nicht gemacht. Fertig.

Also wende ich mich hier nun dem Album zu, dessen Plattenbesprechung ein wenig auf sich hat warten lassen.
Electric Revelation heisst das aktuelle Werk von Motorjesus, welches mit einem mehr als passenden Artwork daher kommt.
Das Artwork gefällt mir sogar besser als von dem letzten Album Wheels of Purgatory.
Es passt natürlich zum Bandnamen und zum Albumtitel, aber vor allem ist es schlicht und doch detailreich, einfach und direkt. Es passt und gefällt mir einfach.
Nun muss nur noch die Musik dem Artwork gerecht werden, was ich von Motorjesus einfach erwarte und dann ist hier ein gelungenes Album veröffentlicht worden.

Mit einem kleinen, aber sehr stimmungsvollen Intro geht es los, startet dieses Album und damit passt hier direkt alles zusammen, das Album, das Intro, die Musik, das Konzept und das Artwork.
Danach rocken Motorjesus wie ich es erwartet habe, nur noch mal ein wenig besser als in meiner Vorstellung- und Erwartungshaltung.
Die Band weiß einfach zu rocken, wissen was sie machen und das machen sie überzeugend.

Nebenbei ist dies das erste Album nach der kleinen Zwangspause der Band, da deren Sänger einen Herzfehler bei sich operieren lassen musste.
Doch so wie dieses Album klingt ist die Band gestärkt aus dieser Pause hervorgegangen und haben diese Pause genutzt all die Energie in diese Songs und damit in dieses Album zu stecken.

Mein Fazit: Mororjesus haben schon seit dem letzten Album klar gemacht wo sie stehen, wo ihr Platz und ihre Nische ist.
Diesen Standpunkt bauen sie mit Electric Revelation mehr als aus, bauen ihn aus und fügen mehr und mehr Details hinzu.
Sie haben hier ein mehr als starkes Album abgeliefert welches überzeugen kann, welches dabei Laune macht und einfach druckvoll rockt.
Wer auf dreckigen und druckvollen Hard Rock steht der sollte zugreifen und reinhören, mir gefällt das Album und es macht Spaß. Nebenbei, es entfaltet sich merh und mehr bei jedem Hördurchgang und gibt dabei das eine oder ander neue Detail preis.

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Tracklist
01. The Arrival
02. Trouble In Motor City
03. The Run
04. Speed Of The Beast
05. Back In The Action Car
06. Rust
07. 100.000 Volt Survivor
08. Electric Revelation
09. Midnight Rider
10. The Warning
11. Resurrection Man
12. Dead Army
13. The Right Handy Of The Devil

Erscheinungsdatum
21.02.2014

Label
Drakkar Records

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