Review: Ordog – Trail For The Broken

OrdogWas für ein Artwork, das zieht direkt in den Bann, finde ich. Am besten finde ich es jedenfalls wenn es eine Band, oder eine Veröffentlichung schafft mich direkt an der Türe quasi, also mit dem Plattencover anzusprechen und dort meine Aufmerksamkeit zu binden.
Ordog schaffen sies hier bei ihrem aktuellen Album und machen mich Neugierig nach mehr, was sich hier hinter verbergen wird.
Mit einem recht langem Intro geht das Album dann hier auch los, schwirrt herein, nur um am Ende dann klar zu machen das dieser erste Song nicht so bleiben wird und nicht das Album durchgehend so ausmacht.

Ordog selber, also der Namensgeber dieser Band, soll ein ungarisches Monsterwesen, ein Dämon gewesen sein, wenn man an Mythologie glaubt und wenn ich die Musik der Band hier höre, dann finde ich das der Bandname einfach passt. Ich will nicht Vergleiche ziehen, doch so wie Troll zu der gleichnamigen Band passt, so ist Ordog hier zu dieser Musik der genau richtige Bandname.

Mein Fazit: Vom richtigen Bandnamen zu überzeugender Musik, das passiert hier auf dem vierten Album von Ordog.
Das ganze ist sehr überzeugend, vor allem aber überzeugt mich das sie nicht auf Geschwindigkeit, im Gegenteil, eher auf Langsamkeit setzen und damit ihren Sound und dessen Kraft erschaffen.
Dabei werden aber Melodien und das Gefühl für die Songs und deren Strukturen keinesfalls vergessen, sondern gehen noch ein wenig in die Tiefe, da sie den Platz bekommen sich zu entfalten.

Wer es gerne düster und schwer mag, getragen, oft langsam, aber dabei mit Tiefgang, der wird hier sicherlich bei Ordog fündig und glücklich werden.
Mich können sie mit ihrer Musik überzeugen, euch vielleicht auch und deswegen ist weiter unten ein Lyric-Video als Hörprobe zu finden.

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1. The Trail
2. Scythe
3. The Swarm Of Abhorrence
4. Devoted To Loss
5. Enter The Void 6. I Ceased To Dream
7. Abandoned
8. The Crows Of Towerpath

Erscheinungsdatum
21.03.2014

Label
Violent Journey Records

Besetzung
Aleksi Martikainen: Vocals
Valtteri Isometsä: Guitars
Jussi Harju: Keyboards
Ilkka Kallianen: Bass
Tapio Hautalampi: Drums

Video