Review: The Static Age – Neon Nights Electric Lights

TheStaticAge-NNELÜber The Static Age habe ich im Lauf der Zeit beim biotechpunk immer wieder geschrieben und damit ist die Band schon fast sowas wie wiederkehrende alte Bekannte.
So wie dieses Album, welches als Wiederveröffentlichung hier auftaucht. Hightwires bringt das Album als limitierte 12″ Vinyl, auf CD und Digital heraus und das gute an der Sache ist einfach das ich dieses Album bisher noch nicht kannte, es damit neu für mich ist.
The Static Age sind seit 2002 aktiv und seit 2005 mit einem Plattenvertrag ausgestattet, wenn ich das nun richtig hier zusammen bekomme.
2003 veröffentlichten sie ein selbstvertriebenes Album und dann, 2005, erschien Neon Nights Electric Light als ihr Debütalbum, welches hier nun wiederveröffentlicht wird.

Sieben Songs befinden sich auf diesem Album mit denen die Band damals dann das offizielle Licht der musikalischen Welt erblickte, mit denen sie das erste offizielle Lebenszeichen raus in die Welt schickten.
Seit diesem Zeitpunkt sind drei weitere Alben, zwei Singles und es erschienen eine ganze Reihe Remixe ihres Materials.

Neon Nights Electric Lights ist nun ein altes Album, nicht ganz aktuell und hat auch schon seinen Platz in der Bandgeschichte gefunden und das macht es schwer dieses Album hier zu besprechen und einzuschätzen, somit ist diese kleine Plattenbesprechung auch mehr eine Vorstellungsrunde als das ich mir anmaße dieses Veröffentlichung irgendwie rückblickend zu betrachten.

Die Musik hier auf dem Album ist insgesamt schon Punk und doch auch wieder nicht. Sie ist ruhig, fliessend wäre kein falscher Begriff an dieser Stelle, aber ohne vor sich hin zu plätschern, das ist es eben auch nicht.
Das Bild eines Flusses ist aber an der Stelle für die Musik hier nicht ganz verkehrt, denn wie ein Fluss treiben die Songs voran, entwickeln sich, werden größer und breiter, nehmen Stromschnellen mit und verwirbeln vielleicht hier und dort ein wenig um dann wieder dem Ziel entgegenzufliessen um am Ende im finalen Ort zu münden.

Das Bild würde wirklich zu den Songs hier auf dem Album passen, wobei solche Metaphern sicherlich nur funktionieren wenn sie im Verständnis des Senders und Empfängers deckungsgleich sind.

Mein Fazit: Kommen wir an diesem Punkt schon zum Fazit dieser kleinen Plattenbesprechung. The Static Age haben damals mit diesem Album ihr Debüt abgeliefert und das Album klingt, finde ich, immer noch frisch und aktuell und zeigt ganz klar den Standpunkt und den Stil der Band auf.
Die Band spielt ihren ruhigen, fliessenden, rockigen Punk welcher mehr auf dem Song als auf Lautstärke und Geschwindigkeit beruht und mit diesen Punkten überzeugen kann.

Wer einen Einblick gewinnen möchte für den gibt es hier nun noch ein Video zu der Acoustic-Version eines Songs aus Neon Nights Electic Lives:

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Tracklist
(VINYL + DIGITAL VERSIONS)
1. Vertigo
2. Amphibian
3. Armory
4. Ghosts
5. Saltsick
6. It Never Seems to Last
7. Canopy

(DIGITAL ONLY)
8. Airplanes (Vertigo remix by Jade Puget/AFI)
9. Pakistan (Amphibian remix by Dave Walsh/The Explosion & The Loved Ones)
10. The Past And Now (Single Mix — recorded with Kurt Ballou at GodCity)
11. Monument (Single Mix — recorded with Kurt Ballou at GodCity)
12. Amphibian (Live Acoustic, 2013)

Erscheinungsdatum
14.03.2014

Label
Highwires

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