Echo Chamber #26

echochamberNach einer eigen Zeit, jedenfalls fühlt es sich für uns so an, folgt hier wieder einmal eine kleine Runde der Echo Chamber.
Es sind ein paar interessante Lesetipps, jedenfalls aus meiner Sicht, hier untergebracht worden.
Viele der Tipps haben sich in der letzten Zeit bei uns hier angesammelt, Stück für Stück und doch sind es gar nicht so viele geworden wie ich zuerst dachte das es sein könnten.
Es werden eben nicht mehr alle Dinge verlinkt die sich so finden lassen und die ich vielleicht verlinken könnte.

Wie dem auch sei, seht euch einfach einfach die Links an, lest euch rein, seht euch um und lasst euch überraschen was andere so zu schreiben haben.

Hülle, Hülle, Hülle!

Monster-Motorräder, tanzende Einhörner und Werwölfe mit Dauerwelle: Kein Musikstil hat mehr absurde, geschmacksverirrte und lächerliche Albumhüllen hervorgebracht als der Metal. einestages zeigt die albernsten Cover der Rockgeschichte.

Satanist von Gott besessen

Bottrop (dpo) – Ein fröhliches Lied auf den Lippen, antiquierte Ansichten zur Homosexualität und eine sanfte Stimme: Von einem Tag auf den anderen wirkte der sonst so düstere Timo L. (26) wie ausgewechselt. Jetzt befürchten seine Freunde, dass der bekennende Satanist von Gott besessen ist. Ein Exorzismus könnte für Timo L. die letzte Rettung sein.

#Heftigstyle: Bitte hört auf mit der Prostitution!

Ich bin genervt. Genervt von all den Überschriften im sogenannten “Heftigstyle”. Genervt davon, wie viele geschätzte Medien inzwischen auf diesen Zug aufspringen. Genervt von der zunehmenden Klicknutten-Prostitution der “Qualitätsmedien”. Ein paar Worte dazu.

Gema-Sprecher über Fête de la Musique

„Uns sind da die Hände gebunden“

Die Berliner Fête de la Musique sieht wegen erhöhter Gema-Forderungen ihr Bestehen gefährdet. Das kann nicht sein, sagt Gema-Sprecher Franco Walther.

„Das Erzählmuster ähnelt der Ilias“

Die Simpsons werden 25 – und damit interessant für die Wissenschaft. Ein amerikanischer Geschichtsprofessor hat alle Folgen nach dem Big-Data-Prinzip durchleuchtet. Ein statistischer Blick ins Innere der am längsten laufenden Sitcom der Welt.

Kraftklub im Interview (Plastic Bomb #88 – Extended Version)

Kraftklub sind augenscheinlich immer noch die Jungs aus Chemnitz, die jetzt vor tausenden Leuten auf Festivals spielen und bergeweise Platten verkaufen aber immer noch auf sympathische Art mit ihrer Rolle als erfolgreiche junge Popband fremdeln, was sie auch immer wieder in ihren Texten tun. Star-Allüren sind ihnen fremd. Ich habe, als ich noch Konzerte gemacht habe, schon Punkmusiker getroffen, die ab circa 100 verkauften Platten zu ekeligen Diven mutierten und wo ich mich schon fast freute, dass am Abend nur 50 Leute zum Konzert kamen. Beziehungsweise es gibt ähnlich erfolgreiche Künstler wie Kraftklub, sogar mit Punk- und Hardcore-Vergangenheit, die es im Pop-Bereich geschafft haben und deren Management nicht einmal mehr wiederholte Anfragen zumindest absagen, wenn ein popeliges Punk-Fanzine wie Plastic Bomb anfragt.

Dann lieber eine Popband, die völlig auf dem Boden geblieben ist und keine Berührungsängste hat. Sowas zeigt sich in Kleinigkeiten: Das Erste, was Sänger Felix tat, war mir einen Kaffee anzubieten und zu fragen, obs OK ist wenn sie während des Interviews rauchen. Guter Einstieg und los geht’s.

Damit kommen wir hier nun auch schon zu einem Ende dieser kleinen Linkssammlung.
Ich hoffe mal das was spannendes für euch mit dabei war und das ihr gut unterhalten und informiert worden seid.

Auf das die nächste Ausgabe der Echo Chamber nicht so lange auf sich warten lässt.