[Review] Oh! Pears – Wild Part of the World

Oh PearsDie Veröffentlichung hier von Oh! Pears habe ich schon eine Weile hier herumliegen und sie wartet damit eigentlich nur darauf das ich ein wenig drüber berichte.
Die Musik selber passt nicht ganz so zum biotechpunk, aber warum nicht einfach mal was neues entdecken und ein wenig den Horizont erweitern.
Die Einordnung und Einsortierung der Musik von Oh! Pears fällt mir an dieser Stelle gar nicht so leicht.
Es geht als Nerd-Pop durch, im Sonic Seducer, aber wurde auch schon als Einschläfernder Chamber Pop mit Albtraum-Vocals bei Musikreviews.de bezeichnet.
Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo zwischen den Stühlen, denn es ist in der Beschreibung natürlich alles eine Ansichtssache und eine persönliche Einschätzung sowie Wahrnehmung.

Musikalisch kommt die Veröffentlichung hier in einem recht warmen Sound daher, wobei die Musik dabei eher ruhig ist, eben vielleicht der oben genannte Nerd-Pop und dabei versucht ein paar kleine Geschichten in dieser Musik zu verpacken und weiterzureichen.
Das ganze erscheint mir ein wenig wie die Musik für den Sommer, für den Balkon, oder vielleicht um an einem Fluss, Baggersee oder eben einfach nur in einem Park zu sitzen.
Diese kleinen, warmen, sommerlichen, aber dezenten Lieder, welche sich im Hintergrund halten und dadurch sowas wie ein Hintergrundsoundtrack bilden.

Mein Fazit: Musikalisch ist das hier eine kleine Herausforderung, aber einfach nur weil wir in diesem Sound ungeübt sind.
Der biotechpunk beschäftigt sich meistens mit anderen Tönen, doch wie eben gesagt, die Ebenen in denen ich die Musik von Oh! Pears sehe sind geschaffen, für mehr reicht es bei mir persönlich leider nicht, denn die Lieder sind für mich nicht eingängig genug um als Ohrwurm hängenzubleiben.
Vielleicht braucht das Album dazu noch ein paar Durchgänge, doch dafür ist es hier dann nicht wirklich mein Musikgeschmack.
Es ist hier ein wenig so ein Mittelding, denn das Album kann mich nicht voll überzeugen, doch so wirklich schlecht finde ich es nicht. Vielleicht wirklich Hintergrundmusik für die eine oder andere Gelegenheit.
Das Album lässt mich an dieser Stelle ein wenig unentschieden zurück.
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Tracklist
Conjurer
It’s Real
Natasha
The Sounding of the Earth
Helena
Dark and Muted Eyes
I’m A Wild Part of the World
Under the Olive Trees
Chaconne
Fill Your Lungs
Tchaikovsky

Erscheinungsdatum
28.11.2014

Label
Aquarela / Broken Silence

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