[Review] Grim Van Doom – Grim Love

Grim Van DoomGrim Love, was auch immer dies nun sein mag, es hört sich nicht positiv an, dieser Begriff, welcher hier den Titel dieses Albums von Grim Van Doom darstellt. Wobei Grim Van Doom auch nicht so wirklich positiv klingt. Doch danach will ich hier zu Beginn gar nicht urteilen, sondern einfach in dieses Album reinhören und mir ein Bild von der Musik verschaffen. Das Artwork zumindestens gefällt mir schon einmal und trifft meinen Geschmack.

Musikalisch kann dieses Album hier und damit Grim Van Doom bei mir punkten, denn sie treffen mit dem was sie hier machen meinen Nerv.
Grim Love. Wobei die Band wie schon im Bandnamen eigentlich angekündigt recht doomigen Death Metal abliefert. Im Pressetext wird ferner noch erwähnt das sie Doom und dreckigen Sludge spielen. Vielleicht. Soweit differenziere ich Musikgenres nicht auseinander, doch das kann auch gut zutreffen. Hauptsache für mich ist das mir das gefällt was hier passiert und da trifft die Band einfach den Nagel auf den Kopf. Egal ob ich das nun unter Doom Death einsortiere oder anderweitig unterbringe.
Wobei Sludge für Matsch und Schlamm steht und als Subgenre aus dem Hardcore Punk, Stoner Rock und Doom Metal stammt, doch für mich zählt einfach nur das musikalische Endergebnis und da können mich Grim Van Doom mit ihrer Musik und ihrem Stil auf ganzer Länge überzeugen, angefangen bei dem Detailreichen Coverartwork bis zum Kern der Veröffentlichung, der Musik.

Mein Fazit: Es wird hier keine leichte Kost abgeliefert, keine Musik für jede Gelegenheit, dafür aber sehr überzeugende Musik für die richtige Stimmung. Dreckig und direkt, Doom und Slugde. Nicht leicht, aber sehr gekonnt und einfach überzeugend. Gefällt mir gerade sehr, wobei ich dazu sagen muss das auch für mich die passende Stimmung sein muss damit ich mir diese Genre anhören kann, doch genau dann passt es für mich einfach und fasziniert mich mit der Soundwelt die erschaffen und mit Leben gefüllt wird.
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Tracklist
Goddamn This Love
Family Girl
Snowfields
The Storm
Thulsa
Butchr
Frank Vilyn
Nilsis

Erscheinungsdatum
11.09.2015

Label
Aural Attack/ Depot