PFF-Zine #3

PFF-Zine 3 CoverZehn Jahre sollen zwischen der zweiten und der dritten Ausgabe des PFF-Zines liegen, die Markus Magenbitter herausbringt.
Zehn Jahre, doch dann hat er sich noch mal an seine alte Serie herangewagt und diese fortgeführt.
Zehn Jahre ist bald auch schon der biotechpunk alt und ich habe in dieser Zeit leider nichts von diesen PFF-Zines mitbekommen, doch wenn ich mir die Webseite von Markus Magenbitter ansehe, dann sind mir seine Arbeiten schon mal hier und da über den Weg gelaufen.

Punk-Comics, Satire & mehr

Nun ist hier die dritte Ausgabe und es ist ein Comic-,Satire-,Punk-Zine geworden. Eine Mischung aus all dem. Ein Satirecomicheft mit Bezug zum Punk.
Dazu werden Comics von verschiedenen Autoren beigesteuert, Geschichten, Satirebeiträge und einiges mehr hier gebracht.
Das ist hier jetzt ein wenig schwer es mit Worten zu beschreiben, doch es ist eben mehr als nur eine Ansammlung seiner eigenen Comics. Es ist schon ein Fanzine mit verschiedenen Beiträgen, wie es auch der erste Blick auf das Artwork vermuten lässt.
Es ist aufgemacht wie ein Fanzine und auch so umgesetzt, wenn auch immer wieder mit satirischen Beiträgen und satirischer Werbung durchsetzt.

Was mir hier ein wenig fehlt ist eine verbindende Handlung die durch das Heft führt. Eine Art von Hauptpersonen welche immer wieder das ganze mit verschiedenen Szenen zusammenhalten. Quasi einrahmen und damit alles zusammenpassen. So ist es eine Sammlung verschiedener Dinge, verschiedener Stile und Formen. Dazwischen Comics und Witze, Berichte, Geschichten.
Es geht dadurch schon ein wenig in die DIY Punk Richtung, kommt aber auf dickem Papier und in einer sehr ordentlichen Optik daher.

Was ich hier einfach sagen möchte ist, dass ich mich nicht mit allem in dem Heft anfreunden kann. Streckenweise kann es überzeugen, teilweise sind mir die Witze ein wenig zu platt und ein wenig zu puertär, doch das ist eine Frage des eigenen Geschmacks.
Im großen und ganzen ist es ein unterhaltsames und schönes Zine geworden welches hier auf recht dickem Papier daher kommt.

Wer sich das Heft nicht gleich kaufen mag kann es auf der Homepage des PFF-Zines auch einfach in Farbe als PDF runterladen.

Mein Fazit: Ein schönes Heft, schön gemacht, inhaltlich in den Witzen mir ein wenig zu flach, aber das ist eine Geschmacks- beziehungsweise Humorfrage. Bis zum nächsten Heft darf es gerne ein wenig schneller gehen, dann sind zum Beispiel die Konzertberichte ein wenig akuteller.

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