[Review] Maat – Monuments Will Enslave

Mit Death Metal kommt Maat hier um die Ecke, Death Metal welcher mit altägyptischer Thematik gespickt wurde.
Eventuell würde die Musik der Band hier auch einfach als Melodic Death Metal durchgehen. Nur eben mit einem thematischen Schwerpunkt. Würde gehen.

Monuments Will Enslave

Die Songs sind hier auf dem Album sehr stark, sehr kraftvoll. Brachial wie eine Dampfwalze kommen Maat hier aus ihrer Ecke. Wollen sie die Pyramiden einreißen, oder sind sie gerade dabei neue Monumente zu errichten?
Nun, ich trete hier einfach mal einen Schritt zur Seite und blicke nur auf die Musik, ohne das ägyptische Konzept hinter der ganzen Sache.
Wenn ich nur auf die Lieder selber blicke so liefert hier Maat sehr starke, kraftvolle Death Metal Ladungen hier ab die dabei aber mit Melodien und auch Stil rüberkommen. Stil in den Liedern, also eine Struktur, ein Songwriting. Es wird nicht nur kopflos nach vorne geballert sondern bei der geballten Gewalt die in den Liedern steckt sind immer auch komplexte Lieder verborgen, was mir mehr als gut gefällt. Wie es eben, aus meiner Sicht, gut zum Melodic Death Metal passt.

Mein Fazit: Sehr kraftvolle Lieder, welche Maat hier auf Platte gebannt haben. Vor allem gefällt mir die Verbindung mit dem Altägyptischen und dem Death Metal, welcher aber im Kern ebenfalls ein wenig Old School daher kommt.
Im großen und ganzen liefert Maat hier also ein sehr überzeugendes Album ab, wobei mir dann die Kernthematik in der Musik gerne noch ein wenig ausgeprägter vorkommen dürfte. Aber das wäre nur noch ein Bonus oben drauf, denn die Songs und dieses Album hier weiß mir zu gefallen.

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Tracklist
March for a dying god
The divine slaughtering of mankin
Im-Ho-Tep
Defeating Gods
Funeral Eulogy
The Path
Dissolved into dust
Fear of the unknown
The Rise
Spread my word
End this empire (Bonus Track)

Erscheinungsdatum
03.03.2017

Label
Aural Attack / Depot