[Interview] Drei Meter Feldweg

Drei Meter Feldweg. ArtworkDrei Meter Feldweg haben vor kurzem ihr neustes Album namens Hypermaxx 4000 veröffentlicht, zu dem wir hier natürlich auch eine Plattenbesprechung veröffentlicht haben.
Rund um dieses neue Album findet ihr hier nun ein kleines Interview mit der Band, auf das ein paar Details zur Band, zum neuen Album, zum aktuellen Video und vieles kleines mehr geklärt werden wird.
Viel Spaß.

Hypermaxx 4000

btp: Hallo zusammen und herzlich willkommen hier bei uns im biotechpunk.
Ihr habt ein neues Album fertig, Hypermaxx 4000 sein Name und ihr selber nennt euch Drei Meter Feldweg. mit einem Punkt nach dem letzten Wort im Bandnamen.
Fangen wir dieses Interview einfach mal ganz leicht an.
Wer seid ihr und was macht ihr? Seit wann gibt es Drei Meter Feldweg und warum habt ihr nach dem Feldweg einen Punkt im Bandnamen?

Drei Meter Feldweg: Im Grunde genommen sind wir ein Haufen Freunde aus der Lüneburger Heide und machen deutschsprachigen Punkrock, mittlerweile ab und zu auch mit Off-Beats aus dem Ska-Bereich.
Uns gibt es seit mittlerweile 6 Jahren. Wir können uns aus Erzählungen von früher sogar noch das Gründungsdatum herleiten, das soll nämlich der 01.01.2011 gewesen sein. Da diese ganze Band ursprünglich aber eine sprichwörtliche „Schnapsidee“ war, fällt uns die Erinnerung daran schon schwer.

btp: Woher kommt ihr und wie haben sich Drei Meter Feldweg zusammengefunden?

Drei Meter Feldweg: Ursprünglich kommen wir alle aus dem wunderschönen Salzhausen und Umgebung in der Lüneburger Heide. Für wen das nicht geläufig ist: Etwa 30 Kilometer südlich von Hamburg treiben wir unser Unwesen. Bennet und ich wohnen da auch immer noch, den Rest hat es beruflich nach Hamburg verschlagen. An dem eben besagten Neujahrsabend saßen wir einfach mit einigen Freunden zusammen und haben auf das neue Jahr angestoßen. Ein paar Tage vorher hatten wir schon rumgesponnen, dass wir ja mal wieder eine Band ins Leben rufen könnten. Philip und ich hatten vorher schon mal ne Band zusammen, und der erste Bassist André hatte auch schon in einer gespielt. Mit Bennet war dann der optimale Sänger gefunden.
Nach einem Jahr stieß noch Finn dazu, der als zweiter Gitarrist einstieg. Der wurde auf einem Festival aufgegabelt und erwähnte, Gitarre spielen zu können. Irgendwie passte alles und so hat er dann irgendwann bei uns mitgemacht, weil wir sowieso einen zweiten Gitarristen haben wollten. Das macht den Sound halt nochmal um einiges fetter, gerade live, wo man nicht tricksen kann wie im Studio.
Als André dann ausstieg, brauchten wir da natürlich schnell jemanden, der gut in die Truppe passt. Daher haben wir absichtlich nicht nach einem perfekten Bassisten gesucht, sondern uns im Freundeskreis umgeschaut. Und da grinste uns Simon an.

Nur leider konnte er kein Instrument spielen

btp: Es geht das Gerücht um, dass Simon kein Instrument spielen konnte als er bei euch angefangen hat. Ist da was wahres dran?

Drei Meter Feldweg: Da ist sehr viel Wahres dran, wenn nicht sogar alles! Simon ist ein Freund der Band gewesen, passt super in die Band und mag sogar dieselbe Musik wie wir – nur leider konnte er kein Instrument spielen. Als wir dann einen Bassisten brauchten, haben wir ihn gefragt, ob er sich das zutrauen würde. Ich habe mich dann mit ihm hingesetzt und ein paar Lieder gezeigt. Da stellte sich schnell heraus, dass er ein Naturtalent ist. Das Problem war erst einmal, dass drei Wochen später bereits der nächste einstündige Auftritt anstand. Umso größer ist eigentlich Simons Leistung zu bewerten, der tatsächlich in der kurzen Zeit die meisten Songs gelernt hat und den Auftritt tadellos absolvieren konnte. Ihm spielte dabei natürlich in die Karten, dass er die meisten Songs schon kannte, weil er vorher als Fan oft in den ersten Reihen beim Pogen zu finden war, aber trotzdem ziehe ich meinen Hut vor ihm.

btp: Wir stehen hier im biotechpunk nicht so sehr auf Genre-Schubladen, ordnen die Musik und die Bands nur grob ein. Wie würdet ihr euch denn einsortieren, gerne auch genauer in den Tiefen der Sub-Sub-Genres?

Drei Meter Feldweg: Wir können uns keiner Schublade zuordnen, denn wir machen etwas GANZ NEUES NOCH NIE DAGEWESENES! Nein Quatsch, wir finden diese Bands sehr lustig, die immer sagen, sie haben das Rad komplett neu erfunden und am Ende ist es wieder nur der übliche Rumpelrock, der dabei rauskommt. Also neutral betrachtet sind wir auf jeden Fall im Genre des Punkrock zuhause. Wir haben ja Vorbilder wie die Toten Hosen, die Ärzte oder die neueren Broilers, auch Dritte Wahl wären sicher zu nennen. Von diesen Bands haben wir auch schon mal das ein oder andere Lied gecovert, so ist es ja nicht überraschend, dass auch unsere Musik ein bisschen in diese Richtung geht. Gerade bei den neueren Sachen geraten auch immer mal wieder Ska-Elemente mit hinein. Plötzlich ist dann im Proberaum wieder ein Off-Beat da, obwohl keiner weiß, wo er herkam. Also Sondaschule und Co. mögen wir halt auch alle, von daher denke ich, die besten Schubladen sind vermutlich deutscher Punkrock mit Ska- und wenigen Pop-Einflüssen.

HYPERMAXX 4000 ist ein Universalgerät

btp: Ihr seid ohne Label unterwegs, organisiert daher wahrscheinlich vieles selber. Was ist hier der Grund? Wollt ihr einfach gerne DIY mässig unterwegs sein, war dies eine bewusste Entscheidung oder hat sich einfach das alles nur so ergeben?
Hat es für euch Vor- und Nachteil so ohne Plattenfirma?

Drei Meter Feldweg: Von allem etwas. Wenn man alles selber macht, hat man alles auch selbst in der Hand und kann tun und lassen, was man will. Das schätzen wir sehr. Blöderweise hat man aber einfach auch unglaublich viel zu tun, was meistens neben dem Job kaum zu schaffen ist. Die Aufgaben gehen ja von Booking, über Merchandising-Produktion, bis hin zu Vermarktung und Vertrieb von dem ganzen Kram. Da kann es passieren, dass das eigentliche Songschreiben und Proben manchmal zu kurz kommt oder die Band einen zu sehr einnimmt. Bisher geht das ganz gut und hat sich alles ergeben, aber ehrlich gesagt wären wir manchmal dankbar, wenn wir mit einer Agentur zusammenarbeiten würden, die das etwas professioneller angehen. Bookingagentur und Label sind da schon durchaus sehr hilfreich. Bisher hat uns keiner gefragt, und wenn man als kleine Band irgendwo eine Bewerbung hinschickt, kommt oft nix zurück, da die zuständigen Mitarbeiter da von Bands wie uns nur so überflutet werden.

btp: Wofür steht HYPERMAXX 4000? Wie seid ihr auf den Albumtitel gekommen? Inspiriert durch TV-Dauerwerbesendungen, durch Staubsauger, oder andere skurile, bis erotische Elektronikspielzeuge?

Drei Meter Feldweg: HYPERMAXX 4000 ist ein Universalgerät, das ungefähr alles kann! Putzen, kochen, wischen, saugen etc. sind kein Problem! Ehrlich gesagt waren wir fürchterlich kreativlos, als wir einen Albumnamen finden sollten. Wir fanden es doof, das Album nach einem Lied zu benennen, weil es eigentlich kein Titellied geben sollte, was besonders heraussticht und das ganze Album beschreibt. Ich glaube, irgendwann haben Finn und Simon dann nochmal alle Songtexte durchgelesen und nach einem Wort gesucht, was das Album am besten beschreibt. Ich habe einen Song geschrieben, „Die klugen Leute“, der von Staubsaugervertretern und Co handelt, die einem den letzten Scheiß andrehen wollen. Da wird unter anderem der HYPERMAXX 4000 verschachert, und irgendwie fanden wir das dann treffend. Das Album ist auch einigermaßen vielseitig geworden, was die Themen angeht, also auch recht universal, und wir hatten auch gleich einige Ideen, wie wir das gute Stück dann anpreisen könnten.

btp: Wie seid ihr denn auf die vielen kleinen Werbevideos im Stil dieser Dauerwerbesendungen gekommen, welche sich auf Youtube finden lassen?

Drei Meter Feldweg: Wir wurden schon von den vielen TV-Dauerwerbesendungen inspiriert und haben uns gedacht, wenn man den Hypermaxx 4000 hört, kann man doch viel besser Staub saugen, aufräumen, kochen, Rasen mähen und so. Deswegen haben wir erst einmal diese ganzen kleinen Videos gedreht und dann Werbung für den Hypermaxx 4000 gemacht, obwohl noch niemand wusste, was das ist. Einige wurden dadurch aufmerksam und haben mitgerätselt, ob das das neue Album sei, aber in erster Linie ist das ein Spaß unsererseits gewesen, mit dem Namen ein bisschen Blödsinn zu treiben.

btp: Wie ist der Weg zu dem neuen Album gewesen? Ich kenne eure bisherigen Alben nicht, doch haben diese mehr ein Comicmässiges Artwork. Da wirkt die neue Scheibe, auch vom Titel her, in eine ganz andere musikalische Richtung gehend. Liege ich da mit meiner Vermutung richtig und müssen sich eure Fans bei HYPERMAXX 4000 auf große Veränderungen einstellen?

Die Fans müssen aber keine schlimme Umstellung erwarten

Drei Meter Feldweg: Du liegst teilweise richtig. Musikalisch haben wir uns nicht komplett neu erfunden, aber sind ein bisschen erwachsener geworden. Die beiden vorigen CDs hatten tatsächlich ein Comic-Artwork und die Musik war eher Funpunk, auch schon mit anderen Einflüssen. Aber das neue Album ist musikalisch deutlich besser, die Themen sind umfangreicher und auch gesellschaftskritischer. Einige Songs vom ersten Album wirken da im Nachhinein echt peinlich. Wir haben jetzt eben nicht jeden Text und jedes Lied direkt durchgewunken, sondern uns mit jedem Text und einem Bier hingesetzt und darüber diskutiert, wie man was verbessern kann. Daher wollten wir auch das Cover ein bisschen anpassen und es etwas schlichter halten. Daher haben wir auch einen anderen Grafiker als bei den Malen zuvor beauftragt.
Die Fans müssen aber keine schlimme Umstellung erwarten. Wir machen immer noch Punkrock und singen immer noch von Freunden und einem gemütlichen Biergelage, nur sind wir etwas vielseitiger geworden und die Songs sind vielleicht etwas besser.

btp: Wie entstehen die Songs? Gibt es da ein bestimmtes Vorgehen, einen Ablauf wie die Lieder Form annehmen? Eine Entwicklung, einen Weg der Inspiration, welche die Lieder entstehen lassen?
Sammelt und sucht ihr an bestimmen Orten nach Ideen, also habt ihr eine Quelle der Inspiration?

Drei Meter Feldweg: Meistens schreiben Bennet oder ich einen Text und dann landen die erstmal bei mir. Ich setze mich dann irgendwann hin und bastel am PC eine Demo zurecht, die ich dann bei der Probe den anderen vorspiele. Mal geht das innerhalb von ein paar Minuten, mal brauche ich ewig für einen Song, das ist also komplett verschieden. Es gibt auch nicht wirklich eine Quelle der Inspiration. Manchmal fällt einem etwas bei der Arbeit ein oder wenn man irgendwie mit Freunden unterwegs ist. Dann kommen auch oft mehrere Ideen kurz hintereinander, während danach manchmal über Monate hinweg nix Brauchbares entsteht. Es ist also immer wichtig, ein Handy parat zu haben, auf das man seine Ideen aufnehmen kann. Und dann heißt es, auf Ideen hoffen. Wenn das Lied dann fertig ist und alle es gut finden, kriegt jeder den Song, übt ihn ein bisschen zuhause und bei der nächsten Probe versuchen wir es dann zusammen. Manchmal wird dabei noch einiges verändert, aber der Grundsong ist dann eigentlich fertig.

btp: Ich habe gehört das ihr Viva con Agua unterstützt. Könnt ihr was zu dem Projekt erzählen. Was hat es damit auf sich und wie beteiligt ihr euch daran?

Cold Water Challenge

Drei Meter Feldweg: Wir sind darauf gekommen, als alle diese Cold Water Challenge gemacht haben und sich Wasser über den Kopf gekippt haben. Da haben wir uns gedacht, warum machen wir nicht einfach mal darauf aufmerksam, dass nicht jeder Mensch auf der Erde soviel Wasser zur Verfügung hat wie wir. Und daher haben wir uns dann Sand über den Kopf gekippt und beschlossen, je einen Euro unserer Einnahmen aus der gerade veröffentlichten EP an Viva Con Agua zu spenden. Viva Con Agua ist ein gemeinnütziger Verein aus St.Pauli, der sich dafür einsetzt, dass jeder Mensch in der Welt Trinkwasser bekommen kann. Durch verschiedenste Wasserprojekte, gerade in den Entwicklungsländern, konnten so schon über zwei Millionen Menschen erreicht werden. Spenden kann jeder durch typische Spendenformulare, aber vor allem auf vielen Konzerten, die wir auch selber besuchen, stehen deren Mitarbeiter mit ihren Behältern und sammeln Pfandbecher als Spende ein. Das finden wir eine großartige Idee und wollten das auch gern unterstützen, da einfach nicht jeder Mensch so viel Glück hat, das tolle Heidewasser trinken zu können.

btp: Ihr habt ein neues Video fertig. Kamera dabei heißt der Song. Wie kommt ihr auf die Idee zu dem Song und dem Video?
Habt ihr Berührungspunkte zum aktuellen TV-Programm und guckt das überhaupt noch oder basiert das ganze ein wenig auf Hören-Sagen und Vorurteile?
Ich für meinen Teil muss zugeben das ich außer Kika kein Fernsehen mehr gucke.

Drei Meter Feldweg: Ja, dann hast du jetzt durch das Video einen guten Querschnitt durch das Nachmittags-und Abendprogramm vieler Privatsender erhalten. Ich selbst habe mich schon oft über diese fürchterlichen Laienschauspieler aufgeregt, die man sofort in all diesen Sendungen erkennen kann. Aber leider kennen wir viele Leute, die auch noch glauben, was ihnen da vorgegaukelt wird. Wenn es dann mal doch nicht gespielt ist, werden die wildesten Bewerber ausgewählt, um sie vor laufender Kamera größtmöglich lächerlich machen zu können. Das trifft dann oft die Leute, die nicht merken, dass sie verarscht werden. Und irgendwie fanden wir das durchaus mal erwähnenswert.

btp: Wie und wo habt ihr das Video abgegedreht. Ist das auch im DIY Stil passiert oder vielleicht professionell mit einer Firma?

Drei Meter Feldweg: Das Video haben wir direkt in unserer Heimat gedreht. Wir haben uns selbst eine Story überlegt und uns einen Kamera-und Filmprofi dazugeholt, der mit uns an zwei Tagen gedreht hat. Da haben wir jemanden im Bekanntenkreis, der mal irgendwann eine Ausbildung bei einem Fernsehsender genießen konnte und sich nun mit einer eigenen kleinen Firma selbständig gemacht hat, das war ganz praktisch. Wir haben dann verschiedenste Szenen überlegt und das wurde am Ende alles deutlich aufwendiger, als es geplant war. Ortskundige erkennen sicher viele Locations in und um Salzhausen wieder. Es mussten auch noch einige Freunde mitspielen, da wir nicht jeden Charakter im Video selbst spielen konnten. Aber ich denke, der Aufwand hat sich am Ende gelohnt.

btp: Im letzten Jahr hattet ihr auch ein paar größere Auftritte, wie Festivals und als Support von Dritte Wahl. Wie habt ihr das so erlebt, waren das die ersten größeren Sachen für euch?
Konntet ihr da ein paar lustige, positive, gute oder vielleicht auch schlechte Erfahrungen mitnehmen?

Drei Meter Feldweg: Dritte Wahl in der Großen Freiheit zu supporten, war natürlich schon was Besonderes. Der Laden ist einfach top, jeder Musiker träumt davon, dort mal gespielt zu haben. Und wir spielen seit Jahren „Zeit bleib stehn“ von Dritte Wahl spaßeshalber immer mal wieder als Coverversion und mögen die Band sehr, sodass das doppelt grandios war. Auch bei unserem Auftritt waren schon viele Menschen da und wir haben sie zumindest nicht vollständig vergrault. Ich weiß nicht, ob bei Dritte Wahl Beschwerden über uns eingegangen sind, aber mir ist nix zu Ohren gekommen. Auch die Festivals waren ziemlich nice, wir haben zum Beispiel Bühnen gemeinsam mit Rogers oder der Alex Mofa Gang, Torfrock oder Le Fly bespielt, was schon ganz gute Hausnummern sind.
Ein bisschen größer hatten wir es 2015, als wir im Volksparkstadion vor einem Fußballspiel im Warm-Up zwei Songs spielen durften, oder 2012 in der Markthalle beim Finale des Emergenza Festivals.
Schlechte Erfahrungen mussten wir eigentlich nirgends wirklich machen, bis auf Lampenfieber bei den ersten Auftritten, sodass wir den Gig in der Markthalle schon ein bisschen vergeigt haben. Aber am Ende war das eine wichtige Erfahrung und seitdem spielen wir nie wieder auf ganz besonderen Konzerten ein Lied zum ersten Mal. Wir versuchen aber, dass jedes Konzert ein besonderes wird.

btp Mit welchen Bands würdet ihr gerne mal eine Tour machen oder mal die Bühne teilen? Gibt es da Favoriten oder ist euch das vielleicht gar nicht so wichtig?

Drei Meter Feldweg: Ich glaube, hier könnte jetzt jedes Bandmitglied andere Bands nennen. Ich persönlich würde mich sehr über Größen wie die oben genannten Toten Hosen, Ärzte oder auch Broilers freuen, aber das ist vermutlich erst einmal ein Wunschdenken, solange uns niemand entdeckt. Es ist auch wichtig, mit bekannteren Bands zu spielen, damit wir in der Entwicklung weiterkommen und nicht auf der Stelle treten. Da müssen es nicht wirklich so riesengroße Bands sein, denn oft ist ein Supportslot bei den mittelgroßen Bands viel einfacher und entspannter.

btp: Seid ihr bald wieder Live anzutreffen? Gibt es irgendwelche Aussichten für die Zukunft was jetzt für Drei Meter Feldweg ansteht?

Drei Meter Feldweg: Ja, es geht für uns am 22.4. weiter. Wir haben ja das Album frisch in die Theke gehauen, daher wollen wir das jetzt auch noch mal live gebührend feiern. Daher spielen wir in unserer Heimat ein Konzert in der Dorfhalle. Da passen etwa 350 Besucher rein und sowas ähnliches haben wir im letzten Jahr zum 5-jährigen Jubiläum auch schon gemacht. Das wird ein absolutes Highlight, da das auch wieder ein DIY-Ding wird und wir alles so machen können, wie wir es wollen.
Dann spielen wir im Sommer vor allem Festivals. Man kann uns zum Beispiel im Juni bei „Gott Sei Punk“ in Hamburg sehen, im Juli in Kiel beim „Bootshafensommer“ oder in Ventschau bei „E-Ventschau“. Im August stehen dann noch ein paar Sachen an, wie „Rock im Moor“. Ein paar Sachen sind noch nicht veröffentlicht, daher darf ich die jetzt noch nicht so breit treten. Und gegen Jahresende wollen wir uns mal wieder einige Clubs, vor allem in Norddeutschland, vorknöpfen.

btp: Zwar habt ihr ein neues Album draußen, doch vielleicht gibt es jetzt schon eine Aussicht was bald von euch zu erwarten ist?

Drei Meter Feldweg: Wir haben gerade vorgestern noch ein neues Video rausgehauen, zu dem Song „Die klugen Leute“, das in einem etwas anderen Stil daherkommt wie die bisherigen. Wie gesagt stehen jetzt in nächster Zeit noch einige Festivals und auch Clubgigs an, gerade in der zweiten Jahreshälfte, da wir erst mal etwas Erholung brauchten. Irgendwie planen wir auch immer wieder was neues, aber das ist alles noch nicht spruchreif.

btp: Damit sind wir auch schon am Ende dieses kleinen Interviews. Vielen Dank dafür. Habt ihr noch ein paar letzte Worte an unsere Leserinnen und Leser?

Drei Meter Feldweg: Kauft unsere CDs und kommt auf unsere Konzerte, damit wir uns Bier kaufen können!