[Review] Petterson – Rift And Seam

Sie kommen aus Wien, machen Screamo und nennen sich Petterson, wobei ich den Namen bisher mit einer Kinderbuchreihe verbinde und zwar mit Petterson und Findus. Doch mit denen haben sie hier nichts zu tun.
Zwar könnte das Artwork eventuell ein wenig mit der Buchreihe in Verbindung stehen, aber eigentlich auch nicht so wirklich.

Rift and Seam

Nun macht die Band aus Österreich hier Screamo und ich muss zugeben das ich nicht wirklich viele Bands und Musiker aus diesem Land kenne. Ein paar gibt es zwar, doch die gehen in ganz andere Richtungen. Russkaja, Kitty in A Casket, auch extremen Metal gibt es wohl ein oder zwei Bands wenn ich arg nachdenke, doch dann war es das für mich auch schon. Komischerweise, denn in dem Nachbarland wird die gleiche Sprache gesprochen. Sollte im Grunde doch leicht sein von dort neue Musik zu entdecken und mitzubekommen. Trotzdem ist Österreich quasi musikalisch für mich unbekannt. Unerforscht und unentdeckt.

Petterson kommen aus diesem musikalisch blinden Fleck und sie machen dabei recht überzeugenden Screamo. Kein Mainstream Screamo, sondern ihr eigenes, extremes Ding. Anspruchsvoll. Künstlerisch gesehen.

Petterson zeltet hier also nicht und ist auch komplett ohne Findus unterwegs. Wobei, vielleicht ist der irgendwo im Proberaum anzutreffen. Auch die Mucklas, diese kleinen, feinen Wesen haben hier die Finger nicht im Spiel gehabt.
Die Band macht hier einfach ihr Ding. Ihre Weise des Screamo, welcher zwar hier und da natürlich irgendwie Einflüsse hat, denn wer ist schon ohne solcher, aber dabei trotzdem eigenständig und lebendig klingt.

Mein Fazit: Eine frische, lebendige Ladung Screamo, welcher hier von Petterson geboten wird. Da lohnt sich das reinhören und von den Liedern überzeugen lassen.
Hört also einfach unten in den Stream der Scheibe rein.

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Tracklist
Ben 03:06
Infirm 05:30
White Birch 04:30
Interlude 02:17
Spiro, Spero 03:46
Helicobacter 03:50
All Is Lost 04:15
Kalk 06:01

Erscheinungsdatum
01.11.2016

Label
Krimskramz

Stream