[Review] Bat Signal – Straight Out Of Midnight

Horrorpunk aus Griechenland, das liefert hier Bat Signal auf ihrem Straight Out Of Midnight Album ab. Das Album selber ist im Grunde schon im letzten Jahr erschienen, doch nun kommt es noch einmal auf Vinyl heraus, in einer Zusammenarbeit mehrerer Plattenfirmen und zwar zwischen Now Or Never (Greece), World’s Appreceated Kitsch (Greece), Walk The Line (Greece), LRS (US) und Keep It A Secret Records (Germany).

Straight Out Of Midnight

Die Band selber nennt ihre Musik Midnight Punk, womit auch im Kern eine Abgrenzung zu dem reinen Horrorpunk Genre hier aufgezeigt wird, denn Bat Signal machen Punk, vor allem und dann eben ein Level düsterer.
Trotzdem liefert die Band hier eingängige Melodielinien ab, die rocken und dabei angenehm zugänglich sind. Dabei sind sie dann schon ein wenig in die poppige Punkrichtung, doch diesen Schritt gehen Bat Signal nicht. Sie gehen schon nah ran, aber überschreiten eine unsichtbare Grenze dabei nie. Sehr gekonnt, das ganze hier.

Dieses Horrorgenre kenne ich nun musikalisch aus verschiedenen Richtungen, von Horrorbilly über Horrorpunk bis hin zu diversen Metalbands, doch sind Bat Signal hier irgendwo in der Mitte dieser verschiedenen Strömungen zu finden, wie ich finde.
Sie sind kein Metal, rocken aber schon sehr solide dabei nach vorne und könnten stellenweise eben auch dort zu Hause sein. Aus dem Rockabilly beziehungsweise Horrorbilly gibt es hier dann auch die verschiedenen Momente, wo es eben Berührungspunkte gibt. Passt und hat dann doch auch viel gemeinsam mit dem Punk, wobei Bat Signal hier eben auch im Horrorpunk zu Hause sein können und Elemente sich in ihrer Musik finden lassen.
Es gibt eben diverse Gemeinsamkeiten mit den genannten Genres und doch sind sie in keinem der genannten so wirklich in der Schublade einsortiert.

Mein Fazit: Bat Signal rocken ordentlich nach vorne, berühren manchmal ein wenig den Pop Punk, ohne aber in die Richtung abzurutschen. Was ich gut finde, denn das würde dann nicht mehr zum Stil der Band passen. So gefällt es mir eben recht gut das de Band ihren eigenen Stil zwischen den Stühlen gefunden hat und in all diesen eigentlich reinpasst. Dabei liefert die Band ihren eingängigen, schnellen und ordentlich rockenden Horror-Midnight Punk welcher gut funktioniert und Laune macht. Ich kann mir vorstellen das dies hier mit passender Bühnenshow noch mal ein Stück besser abgeht als hier auf dem Album.

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Tracklist
Silent Days 03:15
Hatchet 03:10
Somebody Stop Me 02:54
I Can Feel The Heat 03:54
Stray Dogs 01:38
Horse Dick 04:07
Back To My Home 02:49
Dangernights 02:28
Don’t Drink And Drive (Ozzy) 02:29
Sarah Conor 02:28
Full Moon 04:08

Erscheinungsdatum
01.10.2016

Label
Now Or Never (Greece), World’s Appreceated Kitsch (Greece), Walk The Line (Greece), LRS (US) und Keep It A Secret Records (Germany)

Stream

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