Marius – Ein Hauch neuer harmonischer Lebensfreunde !

Marius – Ein Hauch neuer harmonischer Lebensfreude !

Einleitung :
Nach dem ich schon ein tolles Album von Marius besprechen durfte, ergab sich die günstige Gelegenheit ihn auch Live in meiner Nähe zu erleben, also nichts wie raus und zu einer Waffel und etwas Kuchen seine tolle Musik Live erleben.
Selbst der Kumpel welcher mit mir gekommen wahr, war echt von den Socken, vor Begeisterung.

Da darf natürlich für euch kein Interview ausbleiben, oder ?

1.) E.L. : Hallo Marius !
Sitze wieder vor einem Stapel von Nachfragen, Wann es endlich mit dem Extrem liedermaching 17 weitergeht, wie geht es dir vergleichsweise, wenn die Zuschauer besonders gut zuhören ?

Marius : Hey Dirk !
Dass das Publikum zuhört, ist ja zu aller erst mal Grundvorraussetzung für ein schönes Konzert.
Wenn es dann ein besonderes aufmerksames Publikum ist, macht mir das Spielen noch mehr Spaß, weil es sich in meiner Musik ja viel um die Texte dreht.


( Bühnenblick aus meinem Zuschauer Bereich )

2.) E.L. : Erzähl mal genauer was hat dich überzeugt hat selber deine eigene harmonische Musik zu gestalten ?

Marius : Ich hab vor ein paar Jahren in einer Cover – Band gespielt und irgendwann dann angefangen Songs zu schreiben.
Nachdem sich die Band dann verlaufen hatte, hatte ich aber noch weiter Lust gehabt Musik zu machen, wollte es aber mit meinen eigenen Songs probieren und deshalb spiele ich heute fast ausschließlich eigene Songs.

3.) E.L. : Der Name Marius begegnet mir in den letzten Jahren wieder häufiger.
Vor 18 Jahren gab es einen Film Vampir Marius.
Der Römische Legionär entdeckte für sich die Malerei, in der er durch die Jahrhunderte etliche Meisterwerke hinterließ.
Könnte man sagen das dem Namen Marius ein gewisser kreativer Geist innewohnt ?

Marius : Ob dem Namen ein kreativer Geist innewohnt, kann ich nicht unbedingt beurteilen.
Wäre natürlich irgendwie cool, andererseits ist Kreativität und wie man diese wahrnimmt, ja sehr individuell und ich denke, dass es auch viele meiner Namensvettern gibt, die sich selbst nicht unbedingt als kreativ bezeichnen würden.

4.) E.L. : Habe ja vor einigen Jahren mal den Sampler “ Liedergleise “ raus gebracht, in dem es eine Rundreise durch einen Liedermacher Zug gibt, wie wäre das für dich real zu erleben ?

Marius : Klar, wäre bestimmt eine coole Erfahrung.

5.) E.L. : Wie war dein Abitur weshalb deine musikalische Auszeit stattfand ?

Marius : Mein Abi war doch sehr erfolgreich und ich konnte meine Erwartungen an mich selbst erfüllen.
Das war mir das Wichtigste zu der Zeit, weshalb die Musik eben mal pausieren musste.
Allerdings habe ich zu der Zeit ein paar neue Songs geschrieben, nur eben keine Konzerte gespielt.

6.) E.L. : Deine „Schnapsidee Tour“ war in Wirklichkeit natürlich sicher nicht ernst gemeint, nach deiner Live Erfahrung, wahr es sicher wieder eine Freude Live zu spielen ?

Marius : Naja, also ich habe den Song am Anfang diesen Jahres geschrieben, kurz vor der ganzen Abitursvorbereitung und dann auch ziemlich zeitnah ein Musikvideo davon gedreht.
in dem Song geht es ja um diese großen oder kleinen Verücktheiten, die man eben so erlebt und als dann die ersten Dates für den Sommer fix waren, dachte ich, dass das eigentlich ein sehr passender Name wäre.
Ich hab zwar schon ein paar Konzerte gespielt, allerdings war es für mich trotzdem noch irgendwo eine Schnapsidee Konzerte weiters weg von Zuhause zu spielen, an denen man noch nie von mir und meiner Musik gehört hat.

7.) E.L. : Konnte im You Tupe Kanal auf meinem Fernsehschirm deine Videos / Schnapsidee / Papierflugzeuge / Valencia im Herbst / in voller Größe zu erleben, wie ist es zu wisse, das die mühevolle Kleinarbeit beim Video Dreh mal wirklich gewürdigt werden kann ?

Marius : Auf jeden Fall sehr cool.
Bei den Videos habe ich ja im Grunde das wenigste gemacht.
Die wirkliche Arbeit hat ein der wunderbare Omay gemacht.
Er hat sich Zeit genommen, gefilmt, geschnitten, Tipps und Anweisungen gegeben und und und.
Das ist dann schon schön zu wissen, dass es Leute gibt, die sich die Videos so anschauen.

8.) E.L. : Gab es deine Vorgänger EP von “ Betrunkene Kinder “ auch als Orginal Scheibe, oder nur im Netz ?
Verrate mal mehr von deiner vermutlich ersten Scheibe.

Marius : Alle Songs, die ich vor der “ Betrunkene Kinder “ – EP aufgenommen habe, sind eigentlich nicht mehr die Qualität, die ich Leuten zeigen will.
Die habe ich hauptsächlich rausgebracht, um mal irgendwas vorweisen zu können, für Veranstalter und Leute, denen das gefallen hat.
Mittlerweile und vor allem seit ich meinen Produzent Robin kenne, ist der Anspruch an mich selbst auch deutlich höher geworden.
Aber die Musik gab es nicht auf Platte sondern nur auf Bandcamp.

9.) E.L. : Wie lief eigentlich dein Besuch bei Radio Neckarburg ab, und welchen Stand haben bei dir Internet Radio Sendungen ?

Marius : Der Besuch bei Radio Neckarburg war sehr cool !
das Interview wurde für einen Sonntagmorgen vorproduziert und es hat sich echt zu einem sehr kurzweiligen Gespräch zu meiner Musik und mir entwickelt.

10.) E.L. : Werde hier nicht noch einmal extra deine EP “ Betrunkene Kinder “ noch einmal besprechen, frage aber mal Spontan weshalb der Titel gewählt wurde ?

Marius : Die EP trägt den Namen, weil ich dieses Gefühl einfangen wollte, wenn man gerne mal still stehen würde, aber sich in und um einen herum viel verändert, sich verdreht und man gar nicht so genau weiß, wie einem geschieht.
Genauso fühlt sich das doch irgendwie an, wie wenn man als Kind oder Jugendlicher das erste Mal betrunken ist.
Genau wegen diesem Vergleich hab ich der EP den Namen gegeben.

11.) E.L. : Nach dem Auftritt von dir auf dem “ Rock gegen Rechts “ stattfindet können wir ja auch über dieses ernste Thema sprechen.
Habe ja auch einiges die ganzen Jahre von Fans – Musiker zugeschickt bekommen, das echt gruselig wahr und aus der rechten Liedermacher Ecke stammte.
Sie wollten einfach eine objektive Presse von mir, die sie selber anderen gegenüber nicht aufbringen.
Habe das wenn möglich, immer höflich zurück geschickt.
Wie geht es dir dabei das Liedermacher – Musik als Makulatur missbraucht werden soll um Angst und Hass in die Herzen der Hörer zu tragen ?

Marius : Das Musik für solche Zwecke eingesetzt wird, finde ich als Gegner von jeder Art rassistischer Hetze, Hass oder Gewalt natürlich absolut scheiße, wenn man das in einem Interview so sagen darf.
Ich habe vor ein paar Jahren mal den Song „Celebramos juntos“ geschrieben, was „wir feiern zusammen“ oder „lns feiern“ heißt und womit ich ausdrücken will, das es doch egal ist, wo du herkommst, wer du bist und welche Sprache du sprichst.
Das Einzige, was wichtig ist, ist, das man zusammen steht, zusammen Dinge anpackt und sich nicht in einem extremen Maße in bestimmte Ideale, Meinungen oder Überzeugungen verkopft.

12.) E.L. : Jetzt wird es Zeit für die Stichwort Runde, sage einfach spontan was dir dazu einfällt.

– Flammkuchen : In der PurPur Bar in Müllheim habe ich nach meinem Konzert einen sehr leckeren Flammkuchen gegessen.

– Bild : Ich finde Bilder sehr interessant.
Sowohl wirkliche Gemälde, als auch die Vielfalt, die verschiedene nicht physische Bilder haben können.
Bei manchen Songs hatte ich auch noch ein Bild im Kopf und habe das dann sozusagen im Text verarbeitet.
Jeder, der die Songs dann hört, hat bestimmt auch ein eigenes Bild von den Szenerien im Kopf.

– tobende Kinder : In Stockach haben direkt vor der Bühne ein paar Kids während meines Konzerts wild rumgetanzt.
Das fand ich so süß, dass ich denen Pullis und eine CD geschenkt habe.

– Straßenmusik : Ist eine Erfahrung, die jeder Musiker meiner Meinung nach einmal gemacht haben sollte.
Na an den Leuten und man lernt auch viel über das eigene Spiel.

– Toskanna Cola Dose : So eine Dose habe ich in einem Drogeriemarkt gefunden und hab mich sofort an Italien erinnert,
wo man ja oft aus Dosen trinkt.

– Marius est. 1998 : Ist der Aufdruck meines ersten eigenen Merchandise und passenderweise ist darin mein Geburtsjahr
verarbeitet.

– Glücksmoment : Ein Glücksmoment ist für mich musikalisch, wenn ich merke, dass es dem Publikum gefällt, wie mir ;
wenn die Aufnahme beim ersten Take klappt und wenn ein Song fertig ist, der mir auch mal wirklich
gefällt.

– Jugendfarm : Puh, ich glaub Michael Jackson hatte doch so was, oder ?

– Lagerfeuer : Am Lagerfeuer spiele ich sehr gerne mit vielen singenden Leuten Evergreens.
Ist einfach immer schön, romantisch und passt, wie ich finde, irgendwie auch zu meiner Musik.

13.) E.L. : Dann Feuer auch mal ein paar Fragen an mich raus, ich werde sie dir beantworten.

Marius : Mich würde sehr interessieren, wie du immer an die ganzen interessanten Künstler in deinem Fanzine kommst ?

E.L. : In erster Linie bin ich einfach Fan von ganzen, Herzen für ausdrucksstarke Musik, weshalb auch das Extrem Liedermaching Fanzine entstanden ist.
Weil außer dem unzureichenden “ Folker“ gab es einfach nichts aus der ich Infos von so Künstlern wie dir erhalten konnte.
Habe also von Fred Timm von den Monsters immer weiter Kontakte aufgebaut.
Inzwischen kommt jede menge an Rückantworten zurück und ich habe echt schwere Entscheidungen zu treffen, wer und was ins Heft kommt !
Wenn Zeit und mehr Finanzkraft da wäre, ließen sich locker 5 Hefte pro Jahr machen, aber da dies als großes Hobby läuft kommen leider höchstens 2 Ausgaben pro Jahr in Umlauf.
Es passiert so viel interessantes, man muss ihm nur den nötigen Raum geben und Leuten zugänglich machen, welche Interesse daran haben.

14.) E.L. : Welche besonderen Eindrücke hatte die Kindheit für dich.
So manches Abenteuer mit gleichaltrigen, außer Haus, oder mehr Gamer Stubenhocker Erfahrungen ?

Marius : Also ein wirklicher Gamer war ich eigentlich nie.
Klar, man hat mal mit anderen FiFa oder GTA oder sowas gezockt.
Aber eigentlich bin ich früher mit meinem Kumpels fast nur draußen gewesen.
Mal haben wir Indianer, dann Ritter und dann Piraten gespielt.
Erst mit der Pubertät und dem beginnenden Erwachsenwerden hat man sich dann nach drinnen verzogen.
Wobei ich mit den Pfadis und auch sonst eigentlich immer noch sehr gerne raus gehe und Dinge erlebe.

15.) E.L. : Auf einem deiner Konzertfotos erkennt man dich klar als Metalfan.
Wie hart darf den die Musik Privat sein ?

Marius : Gerne sehr hart !
Ich habe früher fast nur Metal gehört.
Meine erste selbst gekaufte Scheibe war Meteora von Linkin Park.
Später kamen dann noch Slipknot, Amon Amarth und und und.
Mittlerweile höre ich sehr gerne Hard- und Metalcore.
Ich finde, dass auch Bands diesen Grenres sowohl lyrisch als auch musikalisch eine große Inspiration sein können.

16.) E.L. : Habe auch schon so einige Metaller kennen gelernt, welche neben ihrer harten Riffs, Ausgleich in besonderen Songwriter Ecken suchen.
Was verbindet beide Musikwelten besonders zueinander ?

Marius : Ich denke, dass fast jede „Musikwelt“ irgendwie ja doch um die gleiche Sonne kreist.
Dementsprechend gibt es viele Parallelen und Ähnlichkeiten nicht nur im Metal oder der Popmusik.
Natürlich kommt es noch darauf an, welchen Zugang man zum jeweiligen Genre hat, aber ich glaube, dass man eben stimmungsabhängig l die eine, mal die andere Art Musik gerade braucht.

17.) E.L.: Wärst ja gut zwischen dem „Feierabendkollektiv“ oder als Vorkünstler von den „Monsters of Liedermaching“ aufgehoben.
Wo treibt dich dein Gefühl zu Zeit mehr hin ?

Marius : Oh, das weiß ich nicht genau.
Am liebsten würde ich beides mal ausprobieren und mich dann entscheiden.

18.) E.L. : Mit welchen Erlebnisfilm könnte man deine gewonnene Lebenserfahrung am besten vergleichen ?

Marius : Das ist eine gute Frage, aber es gibt glaube ich fast nie einen Film, mit dem man Lebenserfahrung vergleichen kann.
Und so erfahren, weise und voll von Lebenserfahrung sehe ich mich im speziellen jetzt nicht unbedingt.
Aber vielleicht kann man ja in ein paar Jahren sagen : „Hey, dieser Film zeigt den Protagonisten genau so, wie es mir da und da ging“, das wäre, auf die Musik bezogen, bestimmt sehr cool.

19.) E.L. : Was ist so dein Ding in der Freizeit, das nichts mit Musik zu tun hat ?

Marius : Sport und die Pfadfinderei.
Beides ist, neben der Musik, ein super Ausgleich.

20.) E.L. : Danke dir für deine Zeit und es wird sicherlich nicht das letzte mal sein, das wir von dir gehört haben.
Was blieb in diesem Interview durch meine Unwissenheit zum Schluß noch ungesagt ?

Marius : Gerne, hat mich sehr gefreut die Fragen zu beantworten !
Nun ja, ich vermute, dass es nicht mehr so viel zu sagen gibt, nach dem deine Fragen schon viele Themen angeschnitten haben.
Ich werde im November für ein halbes Jahr nach Neuseeland gehen und mich dann 2018 mal an einer neuen Platte versuchen.
Mehr gibt es Stand jetzt allerdings noch nicht zu sagen.

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