[Review] Sodium – Odyssey

Ein neues Album von Sodium, wobei ich auch schon die letzte Veröffentlichung der Band nicht auf den Schirm und damit verpasst hatte.
Doch sind wir hier nun mit der Veröffentlichung auf einer Odyssey, oder handelt die Scheibe von eben einer solchen, oder gar von der Person selber?

Wer weiß, ich habe hier leider kein Textblatt vorliegen, daher kann ich diesen Punkt nicht beantworten, doch greifen einzelne Liedtitel die Odyssee hier und dort ein wenig auf.

Musikalisch kann Sodium hier mit ihrem Album voll und ganz überzeugen. Schnell, laut, wild, ruhig, leise und fordernd. Alles ist dabei.
Es wird hier verzweifelt und gewütet. Die Lieder gehen nach vorne und nehmen den Hörer einfach mit. Dabei sind die Lieder eingängig und warten mit überzeugenden Melodien und Strukturen auf.

Doch wie ist das denn nun, hier mit dieser Odyssey? Wie machen sich Sodium auf dieser Reise?
Die Musik selber geht einfach nur ordentlich nach vorne, wobei Sodium hier sich nicht in einem Genre gefangen fühlen, sondern einfach ihr Ding durchziehen. Das alles könnte irgendwo im Metal stattfinden, oder aber auch sehr gut als Screamo durchgehen. Aber auch Hardcore und Punk sind zu finden. Die Grenzen sind mehr als offen. Keine Einschränkungen und doch haben Sodium hier einfach ihr Ding und ihren Stil in dem sie sich bewegen.

Mein Fazit: Odyssey gefällt mir gerade arg gut. Eine überzeugende, kraftvolle, kreative Platte, die Sodium hier geschaffen haben. Vor allem gefällt mir die freie Verbindung der Stile, wobei ich selber aus dem Metal komme und die Platte mich aus dieser Richtung her einfach begeistern kann. Aber eben auch der Screamo hier nicht zu kurz kommt. Die Platte und die Stimmung hier mit und auf dieser Scheibe gefällt mir gerade arg gut und daher kann ich euch die Scheibe einfach nur empfehlen.
Hört rein und lasst euch überzeugen. Jetzt.

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Tracklist
Prologue: Ashore
Escape
Repentance
Into Deep Blue
Apnea
Awakening
Storm
The Odyssey
Catharsis
Epilogue: Home No More

Erscheinungsdatum
09.09.2017

Label
Tief in Marcellos Schuld Records

Stream

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