[Review] Choke on me – Brain Freeze

Ein Plattencover welches mich ein wenig an Urlaubsfotos aus lange vergangenen Zeiten erinnert, dazu ein Gelati-Lastenrad zeigt, passend zum Albumtitel, so macht hier die Scheibe von Choke on me auf.

Aus Wien kommt die Band und spielt eine Mischung aus Hardcore und Powerpop. Was das nun genau ist und wie das sich so anhört macht es dann an dieser Stelle schwer für die Plattenbesprechung, doch will ich es einfach mal versuchen.

Wo ist die Musik der Band hier nun zu verorten? Leicht ist es für mich nicht gerade, denn die Band besetzt nun nicht einfach irgendeinen Stuhl auf den ich sie dann wiederfinden könnte, sondern versuchen hier schon ihr eigenes Ding zu machen.
Dieses Ding, die Musik, bewegt sich dann ein wenig durch die Welt der poppigen Punkmusik. Hier ein wenig Hardcore, dort ein wenig Ramones. Viele Richtungen und auch ernste Themen, die hier angegangen werden.

Die Scheibe startet somit recht punkig, bis rockig, wird im Verlauf ein wenig poppiger, dann ernsthafter um mit dem Cup of Bitterness auszuklingen. Nicht viele Lieder sind hier geboten, doch gehen diese recht vielfältig von statten.

Mein Fazit: Wie soll ich hier die kleine Platte von Choke on me zusammenfassen? Eine gute Frage, die so leicht hier gar nicht zu beantworten ist. Die Band macht recht positiven Punk, mit weiblichen und auch männlichen Gesang. Die Lieder haben eine recht positive Grundstimmungen, machen dabei aber auch Laune und sind gar nicht so poppig wie vielleicht die Plattenbesprechung es hier vermuten lassen will. Es ist viel mehr einfach Gute Laune Punk Rock, der auch mal rocken kann, aber vor allem einfach Spaß machen will und soll.

Wie das Album im Detail klingt könnt ihr hier zwar gleich auch direkt selber nachhören, doch will ich nicht unerwähnt lassen das die Scheibe der Band recht vielfältig geworden ist, dabei aber eben trotzdem wie von Choke on me sich anhört. Die Lieder gehen alle in verschiedene Richtungen, thematisch wie auch von der Stimmung her und irgendwie ist dann auch recht schnell die Platte hier wieder vorbei. Ich könnte mir vorstellen das ein volles Album die Stimmung und den Schwung dieser Platte hier noch mal mitnehmen ausbauen könnte.

Doch hört hier einfach selber mal rein und lasst euch von Brain Freeze überzeugen.

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Tracklist
The past remains
Arms in arms
Shit talking youth
Nicht mit mir
Love. I’ve never known
Don’t call me
Cup of bitterness

Erscheinungsdatum
24.08.2017

Label

Stream

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