[Lesestoff] Barbarkulor – Nr.2

Die unfassbare Welt des Barbarkulor

Vor gar nicht langer Zeit gab es das erste Heft des Barbarkulor. Erdacht und erzeichnet von Andre Lux, bekannt durch Egon Forever!, wie hier unschwer zu erkennen sein sollte.

Die zweite Ausgabe dieses Magazines führt der Stil der ersten weiter und sammelt lose Geschichten aus der Welt von Barbarkulor, welcher in Dimension X-15 als Helfer und Retter gegen die Hexe Hugoria und dem Zauberer Rungol vorgeht.

Der Stil des Heftes folgt immer noch jenen klassischen Heldencomicheften, welche es in meiner Erinnerung früher einmal gab. Geschichten die immer weiter gehen, dabei aber immer offen Enden, mit einer Fortsetzung im nächsten Heft. Es geht immer immer weiter und die Leser/innen bleiben immer immer dabei.

Doch Barbarkulor ist besser, er ist der Held aus der Dimension X-15, einer Dimension die wir nicht kennen, die fern von hier ist und doch so nah und vertraut.
Die zweite Ausgabe des Barbarkulor nimmt uns hier also wieder mit in die Welt und zu den Erlebnissen des gleichnamigen Helden. Wir dürfen teilhaben an den großen und kleinen Heldentaten. Wie er die Prinzessin Schneekuchen aus den Fängen des bösen Zauberer Rungol befreit, oder wie er es mit der Hexe Hugoria aufnimmt.

Die Geschichten gehen alle grob über eine Seite, gehen in die Szenen rein und zeigen damit einen Ausschnitt aus dem Schaffen des Helden. Im Stil der Egon Forever! Comics, nur ein bisschen länger in den Panels und mit einem anderen Hauptdarsteller.

Das Heft selber greift wieder in satirischer Form die Superheldenhefte aus frühen Tagen auf, mit kleinen Comicgeschichten, welche als Fortsetzungsroman angelegt sind. Dazu Zwischenthemen, wie Rätsel, oder eine Rezepteecke. Werbung und Lesetipps sind ebenfalls zu finden.
Es deckt somit alles ab was ein Comicheft ausmacht.

Mein Fazit: Ein kurzweiliges Comicheft aus dem Egon Forever!. Ein Heft das sich sehen und unterhaltsam lesen lassen kann. Sehr kurzweilig, recht schnell durchgelesen und dabei fließend unterhalten. Limitiert auf 250 Stück. Für all die Sammler dort draußen.
Neben den Cartoons im Egon Forever Stil, welche mit einem ähnlichen Humor daher kommen, kann das Heft des Barbarkulor hier mit seinen Einspielern unterhalten, welche hier ein Rätsel und dort eine Werbeanzeige bringen und den Humor und die Story des Heftes immer wieder aufgreifen.

Es wirkt dabei wie ein Comicheft eines Schulkindes, auf den ersten Blick, welches sich an sein zweites Comicheft versucht, doch geht das ganze hinter dieser Fassade tiefer, bis in die Dimension X-15.

Es ist satirisch, es ist Punk, denn es ist alles was es sein will. Was hier sein soll. Einfach ein Heft wie Andre Lux es hier machen wollte. Ob es jemanden gefällt oder nicht, das ist dann das Problem des Betrachters. Wie eben bei diesen Schülercomicgehversuchen. Er zieht hier einfach sein Barbarkulor Ding durch und bleibt seinem Stil treu. Gefällt mir sehr sehr gut, denn das Heft kann einfach und gut unterhalten und lässt sich locker lesen. Kann mich damit einfach begeistern.