[Review] Venom – Assault!

Eine Box von Venom, einer Band in der ich dereinst in der Realschule im Religionsunterricht ausdrücklich vor gewarnt wurde. Zu böse und der Satan in Person. Die Gefahr für junge Menschen überhaupt. Es wurden Songtexte der Band vorgestellt um auf die Gefahr durch Venom aufmerksam zu machen. Was geklappt hat, denn mein Interesse für das Böse von Venom, aber auch Slayer und andere extreme Bands wurde geweckt.

Nun war es aber so das Venom mich nicht wirklich musikalisch vom Hocker hauen konnten. Für ihre Zeit waren sie vielleicht was extremes und auch neues, aber mich konnten sie dann Mitte der Neunziger nicht überzeugen. Da gab es genialere Sachen wie Slayer oder Machine Head, aber auch Sepultura.

Aber ich schweife ab. Hier ist also eine sechs Scheiben umfassende Veröffentlichung von Venom. Die Assault Serie. Sechs Platten die damals als Serie erschienen sind und die Platten klingen wie Venom eben klang und klingt. Treibend, böse und düster, wie früher.

Die Platten sind zwischen 1985 und 1987 erschienen und hier nun als Box zusammengefasst worden. 42 Lieder, die in bester Venom Manier hier daher kommen und auch vom Sound punkten können.
Vor allem weil es Liveaufnahmen aus der Zeit sind finde ich das der Sound hier schon überzeugen kann.

Musikalisch ist es sicher als Zeitzeugnis für die Band und von der Band von Bedeutung. Für Fans, oder für alle jene die sich einen großen Überblick über das Schaffen von Venom verschaffen wollen ist die Veröffentlichung sicher interessant.

Mein Fazit: Recht spannend die Lieder von Venom wieder mal zu hören, denn ich habe die Band und ihr Werk schon länger keine Beachtung geschenkt. Vielleicht weil sie nie so ganz meine Lieblinge geworden sind, dafür bin ich ein wenig ausserhalb der Zielgruppe. Es gab für mich immer überzeugende Black Metal Bands. Aber für den Werdegang der Stilrichtung ist das was Venom geschaffen haben ein sehr wichtiger Meilenstein gewesen und hier auf dem Album Assault! können sie das ganze im Livegewand und mit ordentlicher Produktion unter Beweis stellen.


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Tracklist
Warhead (Canadian Assault)
Women (Canadian Assault)
Seven Gates Of Hell (Canadian Assault)
Die Hard (Canadian Assault)
Welcome To Hell (Canadian Assault)
In Nomine Satanas (Canadian Assault)

Rip Ride (American Assault)
Bursting Out (American Assault)
Dead Of The Night (American Assault)
Seven Gates Of Hell (American Assault)
Countess Bathory (American Assault)
Welcome To Hell (American Assault)

Nightmare (French Assault)
Bloodlust (French Assault)
In Nomine Satanas (French Assault)
Countess Bathory (French Assault)
Powerdrive (French Assault)
Bursting Out (French Assault)

In League With Satan (Japanese Assault)
Live Like An AngelDie Like A Devil (Japanese Assault)
Bloodlust (Japanese Assault)
In Nomine Satanas (Japanese Assault)
Die Hard (Japanese Assault)
Witching Hour (Japanese Assault)
Bursting Out (Japanese Assault)
Warhead (Japanese Assault)
Manitou (Japanese Assault)
Dead Of The Night (Japanese Assault)
Seven Gates Of Hell (Japanese Assault)

Nightmare (German Assault)
Black Metal (German Assault)
Too Loud (German Assault)
Metro (Radio Interview With Alan Robson)
Witching Hour (German Assault)
Powerdrive (German Assault)
Buried Alive (German Assault)

Nightmare (Scandinavian Assault)
Too Loud (Scandinavian Assault)
Die Hard (Scandinavian Assault)
Bloodlust (Scandinavian Assault)
Powerdrive (Scandinavian Assault)
Warhead (Scandinavian Assault)

Erscheinungsdatum
05.01.2018

Label
Dissonance

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