[Review] Critical Mess – Human Praey

Human Praey heißt hier das Debütalbum con Critical Mess, welches auf Metalville erschienen ist.
Die Band selber gründete sich schon 2012 und hat sich dabei dem Old School Death Metal verschrieben und nun eben ihr erstes volles Album veröffentlicht, auf dem bei einem Song ferner Jeff Waters von Annihilator ein Gitarrensolo beigesteuert hat.

Nun ist mir das hier an der Stelle aber egal wer wo ein wenig mitgemischt hat, wobei sowas mit dem Gitarrensolo sicher schon eine interessante Sache sein kann, doch mich interessiert hier das Album von Critical Mess als Gesamtwerk und nicht nur der eine Song und sein Gitarrensolo.

Critical Mess sind hier, wie eingangs schon erwähnt, solide im Old School Death Metal unterwegs, wobei dieser eine passende, zeitgemäße Produktion aufweist. Die Lieder sind klar und sauber produziert, aber die Stimmung der Lieder selber ist dann typisch Death Metal passend, was hier sicher ein schwerer Schritt ist; auf der einen Seite Old School, auf der anderen aber druckvoll und soundmäßig breit aufgestellt wie es 2018 eben möglich ist.

Musikalisch wird hier ganz solider, eingängiger, aber dabei trotzdem sehr detailreicher Old School Death Metal abgeliefert. Damit wird das Genre nicht neu erfunden, aber Critical Mess klingen mit ihrem Werk hier ziemlich frisch und machen Laune. Die Scheibe ist dabei unterhaltsam, eingängig, kurzweilig. Stichworte könnte ich hier nun sicher noch einige finden, doch ich finde die Platte ist als ganzes einfach recht überzeugend und kann damit sicher einige überzeugen die sich für Death Metal aus der Zeit so um 1990 interessieren.

Mein Fazit: Einfach reinhören und selber überzeugen lassen. Human Praey finde ich schon sehr gelungen und erfrischend. Die Lieder sind ziemlich gelungen, dabei sehr druckvoll und doch in sich gut ausgestaltet so das hier nicht nur durch Kraft und Geschwindigkeit versucht wird zu überzeugen, sondern durch das Songwriting selber im Detail der Lieder.

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Tracklist
Bringer Of All End
Feasting
Preacher Of Lies
Gluttony
Creation Of Abomination
Pansperm
On Rotten Grounds
Into Oblivion
Paradoxal Paradigm Of Perception
Repent

Erscheinungsdatum
29.03.2018

Label
Metalville