[Review] Salty Pajamas – fryin‘ pan

Leider habe ich hier zu der Band gerade gar nicht so viele Informationen. Das kann sicher gut sein, denn so habe ich keine Vormeinung zu dem was die Salty Pajamas so machen.

Also einfach die Platte eingeschaltet und reingehört und überzeugen lassen, oder vielleicht auch nicht. Aber ich denke mal das mich die Scheibe überzeugen kann, denn so wie das hier auf mich wirkt wird es mir gefallen.

Salty Pajamas haben hier ihre Scheibe auf off record label veröffentlicht und sie machen irgendwas Garage mässiges. Lo-Fi ist noch als Stichwort angegeben, ebenso wie Blues. Passt sicher hier alles rein. Kommt auf jeden Fall recht cool, aber auch locker daher.

Die Musik ist eingängig, der Gesang irgendwie mit Hall, wirkt ein wenig fern, im großen und ganzen wirkt das hier auf mich ein wenig so wie ein Kunst Ding, welches vielleicht nicht, oder ganz anders oder voller Rätsel verstanden werden will und soll.

Vielleicht interpretiere ich hier auch wieder einfach zu viel, vielleicht ist es einfach nur Musik und alle machen nur das alles hier weil sie eben Lust und Laune dazu haben.
Das ist im Kern eine hervorragende Voraussetzung um etwas kreatives, oder um überhaupt etwas zu machen.

Die Musik selber ist recht einfach gehalten, also nicht überladen und mit diesen wenigen Mitteln wird dann hier eine große und lebendige Klangwelt geschaffen. Ähnlich vielleicht wie bei dem Artwork, dem Bühnenbild, elhes gefüllt ist mit Dingen und doch sind es wenige und es bleibt viel Platz um es zu betrachten, den Blick schweifen zu lassen und die Details zu genießen.

Im Kern finde ich es gerade recht schwierig die richtigen Worte hier für diese Scheibe zu finden, denn alle Lieder sind eigene kleine Werke, mit eigenen musikalischen Geschichten die hier vorgetragen werden und doch ist es im Stil und der Stimmung am Ende ein großes Ganzes geworden was Salty Pajamas hier vortragen.

Es ist diese lockere, recht coole Musik die hier einfach gebracht wird die diese Stimmung in den Raum hinein transportiert und schweben lässt. Eigentlich ist das alles hier viel zu Schade für den Tonträger auf den es gebannt wurde. Ich kann mir gut vorstellen das die Musik von den Salty Pajamas in einer Konzertumgebung noch einmal ein großes Stück lebendiger wird und in einen Wechselwirkung mit dem Publikum treten kann und wird.

Mein Fazit: Locker und genial, was hier auf Fryin‘ Pan von den Salty Pajamas passiert. Jetzt stellt sich mir nur noch die Frage was es denn im Detail so mit dem Bandnamen auf sich hat. Er klingt gut, passt von der Stimmung selber recht gut zur Musik der Band, doch wie sind sie auf diesen Namen gekommen und wieso haben sie ihn dann gewählt? Fragen über Fragen. Zum Glück bleiben keine Fragen bei der Musik hier selber offen, denn da kann die Band überzeugen. Mehr als das.
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Tracklist
as it was
crooked river
I smashed a mirror
diryt water land
frying pan
knocked down
marketplace
strangest stranger
can’t be no hobo
truth or dare

Erscheinungsdatum
12.11.2017

Label
off label records

Stream

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