Ektomorf – What doesn´t kill me …

Die neueste Scheibe von Ektomorf liegt mir hier vor, natürlich selbsterworben, wie fast immer bei den Plattenbesprechungen.
Es ist viel passiert bei Ektomorf, nicht nur das sie eine neue Platte haben, nein auch da Label haben sie gewechselt, weg von Nuclear Blast und hin zu AFM, ferner ist einer aus der Band raus, der Bruder des Sängers. Der Bassist Csaba Farkas ist nun nicht mehr bei Ektomorf, dafür haben sie einen neuen Bassisten namens Szabolcs Murvai.
ektomorf-what
Das macht der Musik aber nichts aus, sie Scheibe ist wieder typisch Ektomorf, eventuell ein wenig zu typisch.
Trotz diversens hörens konnte ich noch keinen Hit heraushören, wobei die Songs alle nicht schlecht sind, aber leider finde ich keinen Hit wie Outcast einer war.

Die CD kommt in der Digipak Version in schönem Schwarz daher, glänzend mit Chromfarbenden Druck.
Sieht sehr edel und klasse aus.

Die CD enthät 13 Lieder, in der Spezial Edition einen Bonus-Song, damit 14 Stücke.

  • 1. Rat War
  • 2. Nothing Left
  • 3. What Dosen’t Kill Me..
  • 4. Revenge To All
  • 5. Love And Live
  • 6. I Can See You
  • 7. I Got It All
  • 8. New Life
  • 9. Sick Of It All
  • 10. It’s Up To You
  • 11. Envy
  • 12. Scream
  • 13. Breed The Fire
  • Dreizehn gute Lieder, immer noch leicht in Erinnerung an Sepultura zu den alten Zeiten. Es haben sich zwar ein paar Dinge verändert aber leider nur in der Bandbesetzung und bei dem Label.

    Die Musik, ,worauf es hier ankommt, konnte mich leider auch nach häufigen hören noch nicht ganz überzeugen.
    Es ist nicht schlecht was die Band macht, das auf keinen Fall, aber ich finde auch keine großen Überraschungen bei der Scheibe, leider.

    Was mir fehlt ist ein weiterer Entwicklungsschritt, so wie auf der „‚I scream up the Sky“ Platte auf der es noch einen DJ in der Band gab.
    Alle Songs sind gut, doch finde ich keinen überzeugenden Hit dieses mal die es noch auf Outcast und Instinct zu hören gab.

    Aber ich will die Scheibe hier nun nicht schlecht reden, konzentrieren wir uns lieber auf die ganzen positiven Punkte.

    Der Einstieg in das Album ist mit Rat War auf jeden Fall gelungen, der Song zeigt wohin das Album gehen wird und das Ektomorf nicht leise geworden ist.
    Man merkt, das die Platte wieder eine gute Produktion hat, wie man es von den letzten Alben von Ektomorf gewohnt ist.

    Nothing left, der zweite Song könnte so auch fast von Soulfly sein, hat Grove dieser Song. Sehr gut, kann man schon mal als Anspieltipp nehmen.
    Wenn man Höhepunkte sucht, dann würde ich diesen Song schon mal als einen nennen.

    Doch auch der dritte Song, der Titelsong des Albums, What doesn’t kill me… weiß zu überzeugen, ebenfalls ein sehr guter Song und da ist auch eines der Probleme die ich auf der Scheibe sehe. Die Songs sind alle groß und klasse, doch unterscheiden sie sich nicht so stark. Jeder für sich ein Knüller, wobei ich diesen Song ebenfalls als Anspieltipp nehmen würde, auch wenn die Phrase im Song ein wenig platt ist.

    What doesn’t kill me makes use stronger mag vielleicht richtig sein, doch ein wenig abgedroschen finde ich den Spruch doch ein bisschen.

    Die Songs scheinen einem immer wiederkehrenden Prinzip zu folgen, was gerade Soulfly und hier Ektomorf auszumachen scheint.
    Die Songs rocken alle, sind gut produziert und eigendlich nicht langweilig. Doch sticht hier für mich auch nicht so zu 100 % ein Hit heraus.

    Auch Love and Live ist ein sehr gutes Stück, doch gibt es hier was dran auszusetzen ?

    Ich suche hier nun keine weiteren Kritikpunkte denn What doesn’t kill me … ist ein sehr gutes Album geworden, das rockt und grooved und alles hat was ein Album so braucht.
    Es bietet für Ektomorf Möglichkeiten sich zu steigern, es hat Punkte an denen die Band noch wachsen könnte.

    Outcast war ein sehr großes Album der Band, kopiert haben sie es nicht. Es ist anders geworden, nicht besser aber auch nicht schlechter.

    Ich würde es als Neubeginn sehen da die Band sich verändert hat, innerhalb und mit der Plattenfirma.

    Als besonderen Anspieltipp würde ich noch den neunten Song nennen, der sich Sick of it All nennt. Dieser Song fällt ein wenig heraus und ist mit einem gewissen Lloyd Dana Nelson zusammen geschrieben worden.
    Leider finde ich nichts derzeit zu diesem Mitsongschreiber.

    Wer also Ektomorf und Soulfly mag, vielleicht noch die alten Sepultura zu Max Zeiten, oder aber die Cavalera Conspirancy, der sollte auf jeden Fall mal in die neue Ektomorf-Platte reinhören.

    Ich denke es lohnt sich.

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