Samael – Above

samaelaboveErstmal eines vorneweg, Samael spielen nun wieder Black Metal, weg vom elektronischen Spielerein, wobei die auch auf diesem Album irgendwie vorkommen.
Auch diese CD liegt mir im selbstgekauften Digipak vor.
Zehn Songs plus ein Bonustrack, was am Ende elf Songs macht.

Wer also noch in Passage Zeiten schwebt dem sei gesagt das es wieder Richtung Ceremony of the Opposites geht.

Dei Band ist nun wieder zu dritt und hat einen richtigen Schlagzeuger am start.

Die Plattenfirma nennt das Album den „Missing Link between Ceremony of the Opposite and Passage“ und ich denke das kann man irgendwie unterschreiben.
Ob das direkt der Missing Link zu Passage ist kann ich nicht so erkennen, doch könnte es der Nachfolger zu Passage sein.
An machen Stellen bietet die neue Samaelscheibe sogar ansätze zum aktuellen Callejon Album, wer hier wen kopiert oder ob sich die Band überhaupt kennen sei einmal dahingestellt.
Betrachten wir die Musik also einmal individuell. Callejon macht ihr Ding und Samael haben den Missing Link gefunden zwischen ihren Platten.

Das hat zwar lange gedauert, aber immerhin, denn Passage ist von 1996 und Ceremony of the Opposites von 1994, also alles schon lange her. Mehr als zehn Jahre.

Statt Elektrometal machen Samael nun also wieder Black Metal, mit Einflüsse zum Elektro, auch wenn die nicht so leicht zu erkennen sind.

Was soll ich nun zu dieser CD sagen, ausser das sie genial ist ?

Ja, Samael spielen wieder irgendwas in Richtung Black Metal und es klingt gut.
Wobei Passage nicht schlecht war, oder ?

Doch hier stimmt wieder alles, die Melodien, die Strukturen und der Aufbau.

1. Under One Flag
2. Virtual War
3. Polygames
4. Earth Country
5. Illumination
6. Black Hole
7. In There
8. Dark Side
9. God’s Snake
10. On The Top Of It All

Zehn Lieder, sehr erfrischende Musik, einfach nur ein klasse Album. Mit dem Bonus Song auf der Digipak Version der Scheibe sind es sogar elf Lieder, aber der Bonus-Song ist nur ein Mix von Black Hole, kann so eigendlich nicht mitzählen finde ich.

Ziemlich gelungen ist dieses Album, das muss man sagen. Solar Soul war schon gut, Passage damals auch, doch nun wieder mit einem richtigen Schlagzeuger am werke und Samael rockt als wären wir wieder Ende der Neunziger.

Moderner Black Metal würde ich dieses Album nun mal nenne, eine kleine Symbiose zwischen Black Metal wie auf dem Ceremony of the Opposite Album und Passage.
Es hat einfach was von beiden, da hat die Plattenfirmenbeschreibung schon recht.

Einfach mal reinhören und antesten ob das Album gefällt.

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