Rob Zombie – Hellbilly Deluxe 2

Eines erstmal vorneweg, ich besitze dieses Album nicht. Das folgende Review ist mit Hilfe des Albumstreams verfasst worden.
Warum dies als Vorwort wichtig ist ? – Nun, es besteht sicherlich die Möglichkeit das die CD Version eine andere Soundqualität besitzt oder sonstige andere Gimmicks.

Aber für einen guten und umfassenden Höreindruck über das Album von Rob Zombie wird der Stream sicher geeignet sein.

Nun hier erstmal die Übersicht über die Songs dieses Albums:

1. Jesus Frankenstein
2. Sick Bubblegum
3. What?
4. Mars Needs Women
5. Werewolf, Baby!
6. Virgin Witch
7. Death And Destiny Inside the Dream Factory
8. Burn
9. Cease To Exist
10. Werewolf Women Of The SS
11. The Man Who Laughs

Los geht es mit Jesus Frankenstein. Vom Namen her eine interessante Kombination. Der Song startet langsam, mit Wind als Intro und steigert sich dann.
Düster ist der Song, tragend, geht aber dann langsam rockiger weiter.
Auffällig ist, das der Song ruhige Parts hat.
Industrialelemente sind ebenfalls rauszuhören.
Versetzt mich irgendwie in die Metalzeiten der neunziger zurück, dieser Song.

Sick Bubblegum heisst das zweite Stück dieses Albums.
Spoken Words als Intro. Dann rockt der Song ebenfalls los.
Ein guter, leicht düsterer Rocksong, der sicher in den Clubs gut ankommen könnte.

What? ist die Frage und der Name des dritten Songs von Hellbilly Deluxe 2.
Verzerrter Gesang, Keyboards untermalen den Rock dieses Liedes welches mit einer kleinen gesprochenen Story beginnt.
Leicht abgedreht, aber recht cool gemacht.
Könnte ein Ohrwurm werden. Der Song will das man mitwippt.

Der Mars Needs Women , jedenfalls wenn es nach dem Titel des vierten Liedes geht.
Langsames Gitarrenintro. Klingt ein wenig nach der alten Gitarrenrockmusik.
Nach dem längeren Gitarrenintro rockt der Song dann aber los. Insgesamt könnte dieser Song, wie ich finde, auch gut auf einem Marilyn Mansons Album unterkommen.

Ein gesampeltes Intro gibt es bei Werewolf, Baby! zu hören. Eine nette Rocknummer, aber jetzt für mich nicht das beste Stück hier.
Hervorzuheben ist der Gesang in den Strophen, der hat was.
Aber einen Song mit diesem Titel hätte ich mir ein wenig düsterer vorgestellt.

Virgin Witch ist die sechste Nummer auf diesem Album und damit sind wir nun in der Mitte von Hellbilly Deluxe 2 angekommen.
Dieser Song ist schon ein wenig düsterer als Werewolf, Baby! und hätte von der Musik selber eher zum Thema gepasst, finde ich.
Aber das ist nur meine Subjektive Meinung an dieser Stelle.
Klingt gut, dieses Stück, bleibt aber nicht als Ohrwurm bei mir hängen.
Nettes Gitarrensolo zum Schluss.

Death And Destiny Inside the Dream Factory, mit diesem langen Titel wartet das siebente Lied des Albums auf.
Ein wenig nach Industrial-Rock klingend. Verzerrter Gesang bei diesem schnellen Stück.
Hier ist wieder ein cooler Song zum mitwippen.
Ein düsterer Rocker mit Potential ein kleiner Hit auf diesem Album zu werden.

Wieder gibt es ein gesampeltes Intro zu hören bei dem achten Song des Albums der sich ganz einfach Burn nennt.
Rockt ebenfalls, wie viele Songs dieses Albums ganz nett.
Ansonsten überzeugt mich Burn nicht ganz so.

Gezupftes Gitarrenintro mit einer eingespielen Rede gibt es bei Cease To Exist zu hören.
Erinnert mich ein wenig an Ministery vom Stil her, aber in rockiger.
Ein interessanter Song, bietet ein wenig abwechslung nach den beiden Vorgänger hier, fügt sich aber hervorragend in den Stil des Albums ein.
Nebenbei, die eingespiele Rede zieht sich durch das Lied hindurch, abgewechselt mit dem Gesang von Rob Zombie.
Ein wenig düster und bedrückend das Klangerlebniss hier in diesem Stück.

Nun kommt, als vorletztes Lied des Album eines mit dem tollsten Titel des Albums, wie ich finde.
Werewolf Women Of The SS nennt es sich und heisst ebenso wie ein Film im Film bei Grindhouse.
Das eingesapelte Intro könnte aus dem eben genannten Film sein, aber sicher bin ich mir nicht weil ich Grindhouse nicht gesehen habe.
Bedrohlich fällt mir zu diesem Song als Beschreibung ein.
Ein recht guter Song der rockt und sicher als Anspieltipp zu empfehlen ist.
Könnte man zu tanzen und auch die Tarantino-mässigen Lateinamerikanischen Gitarreneinspielungen passen sehr gut in dieses Stück hinein.

Das letzte Stück, quasi den Rausschmeisser bildet The Man Who Laughs.
Düsteres Intro, mit Streicher eröffnen dieses letzte Stück auf der Scheibe.
Dann beteidigen sich die anderen Instrumente, bis der Gesang einsetzt der den Song noch weiter treibt.
Ein sehr gutes Finale für ein Album das eigentlich keine Aussetzer kennt und zu überzeugen weiß.

Wer mehr sehen möchte von Rob Zombie kann ein wenig in dessen Youtube Kanal stöbern oder ihne bei twitter folgen.

Metal Reviews