20 Jahre Cowboys from Hell

Zwanzig Jahre wird in diesem Jahr, 2010, die Cowboys from Hell Scheibe von Pantera alt.
So lange ist dies nun alles schon her das der Metal eine kleine Revolution erfuhr ?
Wie es scheint ja, deswegen ein kleines Review dieser Scheibe zum Jahrstag derselben.

Erschienen ist die Scheibe im Jahre 1990, ich selber hatte noch keine Ahnung von der Musikwelt und daher auch noch keine von Pantera oder ähnlichen Bands.

Keine Ahnung was ich damals mit zehn Jahren so hörte ; vielleicht die Ärzte, definitiv die Toten Hosen.
Aerosmith fand ich recht cool, es fing langsam mit Guns`N`Roses bei mir an als Einstieg.

Soweit meine musikalische Vorbildung und das ich kein Wissen um dieses Meisterstück hatte.
Pantera selber habe ich erst über ein Sonderangebot der Far beyond driven kennengelernt und das wahrscheinlich auch nur weil die Platte, obwohl aktuell erschienen, im Sonderangebot war da die Cover falsch herum eingeschweisst waren.

Somit habe ich die Cowboys from Hell noch ein wenig später kennengelernt, wahrscheinlich erst so um das Jahr 1996 herum, was bedeuten würde das die Scheibe damals dann schon alt war.

Was mir an der Scheibe auffällt, nun bei wieder mal hören ist, das der Sound immer noch fett und klasse klingt.
Einfach nur gut produziert. Klar, man könnte im nachhinein und mit der heutigen Technik noch mehr rausholen, aber ich finde es schon klasse wie es produziert wurde. Eben nicht überproduziert das ganze und trotzdem ein dichter Sound.
Dabei muss man bedenken das die Band nur mit einer Gitarre arbeitete.

1. Cowboys From Hell
2. Primal Concrete Sledge
3. Psycho Holiday
4. Heresy
5. Cemetary Gates
6. Domination
7. Shattered
8. Clash With Reality
9. Medicine Man
10. Message In Blood
11. The Sleep
12. The Art Of Shredding

Tja, soll ich nun auf jedes Lied einzeln eingehen, jetzt wo sich der Gitarrist nicht mehr wehren kann, da er erschossen wurde ?
Nein, die Platte ist einfach so ein Meilenstein der Musikgeschichte und darauf lasse ich es auch einfach beruhen.

Jedes Lied ist für sich ein Klassiker, wie ich finde, noch heute sind diese Songs groß und schwer zu erreichen.

Ich werde nun deswegen eben nicht die Details auseinanderpflücken, das wäre dem Album und dem Verdienst des Albums und seinen Musikern einfach nicht gerecht.
Erstens ist der Gitarrist Dimebag Darrel erschossen worden und zweitens muss man einfach die zwanzig Jahre seit der Produktion in Betracht ziehen.

Ich würde, wenn ich meine heutigen Maßstäbe ansetzen würde und mein heutiges Ohr für die Musik, ich würde einfach die falschen Maßstäbe ansetzen und mein Verständniss für Musik im Rahmen von 1990 habe ich heute einfach nicht mehr. Ich stehe nicht mehr neben Nirvana und Aerosmith, heute ist mein Bild der Musik so breit gefächert das ich Pantera anders einordnen würde.

Wie sähe Pantera und dieses Album denn zwischen meinen Hörgewohnheiten heite aus ?

Es wäre immer noch ein großes Album ,das irgendwo bei mir landen würde, zwischen Broilers und Troll.
Es würde immer noch herausragen und einen besonderen Stellenwert einnehmen, vielleicht nicht mehr so groß wie damals, aber immer noch sehr weit oben.
Soulfly, Rammstein und Broilers sind wahrscheinlich dann weiter vorne, doch in den Top Ten wären Pantera mit Cowboys from Hell, wenn es in 2010 erscheinen würde immer noch mit dabei.

Und genau das Dilemma meine ich wenn man heute versucht dieses Album rückblicken zu bewerten. Man hätte einfach neue Maßstäbe die der Geschichte rückblicken nicht mehr gerecht werden würde.

Deswegen werde ich nun auch nicht mehr weiter auf das alles eingehen und würdige einfach dieser großen Scheibe zum zwanzigsten diesen bescheidenen Beitrag.

Daten und Fakten
Pantera – gegründet Anfang der achtziger
Aufgelöst 2003

Alben
* 1983: Metal Magic
* 1984: Projects in the Jungle
* 1985: I Am the Night
* 1988: Power Metal
* 1990: Cowboys From Hell
* 1992: Vulgar Display of Power
* 1994: Far Beyond Driven
* 1996: The Great Southern Trendkill
* 2000: Reinventing the Steel

Webseite
Pantera
Pantera in der Wikipedia
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