Review: Hellyeah – Stampede

Hellyeah, die Band die man nicht beschreiben braucht, erklärt sich mit dem Bandnamen ja selber was hier geboten wird, oder ?

Hellyeah hat ein neues Album draussen und auch im Stream und wir haben mal reingehört.

Nun ist Hellyeah irgendwie eine Nachfolgeband von Pantera und Damageplan, oder ?
Ich will es immer wieder raushören, doch so ist es eben nicht, es ist keine Nachfolgeband, Pantera und Damageplan Geschichte auch wenn Vinnie Paul, der Schlagzeuger dieser beiden Bands hier mitmacht.

Es spielt eben nicht Dimebag Darrel die Gitarren und der Gesang ist nicht von Phil Anselmo.

Doch lassen wir die Vergleiche zur Vergangenheit ein wenig aus dem Blick so präsentiert sich eine gute Rockband, eine harte Rockband, die in ihrer Musik gewisse Zitate und Querverweise zur eigenen, also zu Vinnies Vergangenheit aufzuweisen hat, ohne nur eben diesen zu folgen, wie ich finde.

Wie ist die Musik ?
Ich würde es harten Südstaatenrockmetal nennen, denn diese Elemente sind vertreten und werden geboten.

Das Album zündet bei mir nicht sofort, doch sind einige gute Tracks drauf, aber es ist nun keines dabei welches sofort hängenbleibt, kein Refrain der sofort im Kopf und als Ohrwurm zurückbleibt.

Ob ich mir nun dieses Album kaufen würde kann ich heute noch nicht sagen, dafür braucht das Album bei mir noch mehrere Probehördurchläufe.
Nur wegen den Namen der Bandmitglieder und deren anderen Arbeiten wird hier, wie ich finde, sicherlich noch kein Grund geliefert dieses Album toll zu finden.

Stampede bietet sicherlich einige gute Stücke, die mir auch schon im ersten Hördurchlauf aufgefallen sind, doch als Gesamtwerk braucht es sicherlich noch ein wenig Zeit.

Ich würde sagen das man vor dem Kauf einfach einmal in den angebotenen Stream reinhören sollte um sich selber ein Bild der Sache zu machen.

Tracklist:
01. Cowboy Way
02. Debt That All Men Pay
03. Hell Of A Time
04. Stampede
05. Better Man
06. It’s On!
07. Pole Rider
08. Cold As A Stone
09. Stand Or Walk Away
10. Alive And Well
11. Order The Sun

Weblinks:
Hellyeah in der Wikipedia
Hellyeah Webseite

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