Review: Primordial – Spirit The Earth Aflame (Re-Issue)

Schöne Sache, die Iren von Primordial bringen ja in letzter Zeit ihre alten Alben als Re-Issues mit Bonusmaterial wieder auf den Markt. Diesmal war „Spirit The Earth Aflame“ aus dem Jahr 2000 an der Reihe. Wie auch bei der letzten Wiederveröffentlichung gibt es auf der ersten CD das ursprüngliche Album in einer remasterten Version zu hören und die zweite Scheibe ist voll mit Liveaufnahmen, unveröffentlichten Probeaufnahmen und sonstigen Raritäten. So kommt man auf insgesamt rund 98 Minuten Spielzeit und in den Genuss von einer der besten Metalbands unserer Zeit wenn man mit dieser Dark/Doom/Folk/Celtic-Metal Mischung etwas anfangen kann.

Dieses Album war vor 10 Jahren schon fantastisch und hat bis heute nichts davon eingebüßt. Ein dunkles Klanggewitter begleitet die außergewöhnliche, mal klare, mal schreiende Stimme von Frontmann Alan Averill. In der Diskografie von Primordial kann man ja fast jedes Studioalbum als Meisterwerk betrachten, man denke nur an die letzten beiden epischen Meilensteine „The Gathering Wilderness“ oder „To the Nameless Dead“. Auch „Spirit The Earth Aflame“ steht diesen Alben in nichts nach. Ursprünglich erschien das Album in zwei Versionen, der normalen mit 7 Songs und als limitiertes Digipak mit anderem Cover und einer Neuaufnahme von „To Enter Pagan“ als Bonustrack. Auf der jetzt erschienenen Wiederveröffentlichung bekommt ihr alle 8 Songs geliefert. Auch wenn sich die Band in den folgenden Jahren noch weiter entwickelt hat, so zeigt doch bereits dieses Album die musikalische Bandbreite und die Genialität von Primordial einen musikalisch gefangen zu nehmen.

Den Vorsprung auf die Konkurrenz, den man damals schon hatte, konnte man in letzter Zeit noch weiter ausbauen und Aussetzer sucht man hier vergeblich. Ganz angenehm finde ich auch, dass diese Re-Issue nicht wie manchmal üblich ohne jegliche Extras daherkommt, wie man es gelegentlich bei anderen Bands sieht, sondern man hier mit der Bonus CD etwas sehr gutes zusammengestellt hat, wovon sowohl alte als auch neue Fans der Band etwas haben.

Hört auf jeden Fall mal rein, denn diese geniale Band ist noch viel zu unbekannt.

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Was es sonst noch Wissenswertes gibt:

  • Internetanlaufstellen:
  • Diskografie Studioalben:
    • 1995: Imrama
    • 1998: A Journey’s End
    • 2000: Spirit the Earth Aflame
    • 2002: Storm Before Calm
    • 2005: The Gathering Wilderness
    • 2007: To the Nameless Dead
  • Trackliste:
    • CD 1
      • 01. Spirit The Earth Aflame
        02. Gods To The Godless
        03. The Soul Must Sleep
        04. The Burning Season
        05. Glorious Dawn
        06. The Cruel Sea
        07. Children Of The Harvest
        08. To Enter Pagan
    • CD 2
      • 01. The Darkest Flame
        02. In Graciousness
        03. A Blacker Art
        04. Total Destruction
        05. Inside The Eye Of Algond
        06. To Enter Pagan
        07. The Calling
        08. Among The Lazarae
        09. Soul Must Sleep
  • Line-Up bei der Aufnahme:
    • Alan Averill (Gesang)
    • Ciáran MacUiliam (Gitarre)
    • Feargal Flannery (Gitarre)
    • Pól „Paul“ Mac Amlaigh (Bass)
    • Derek „D.“ MacAmlaigh (Schlagzeug)
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