Review: Stahlmann – Stahlmann

Stahlmann, den Namen habe ich bisher noch nie gehört, doch sicher auch kein Wunder, denn die Band wurde erst 2008 gegründet, ist damit also noch ganz frisch auf dem Markt.

Die Platte hier, die selbstbetitel ist beinhaltet elf Songs und wird am 17.09.2010 via AFM/Soulfood auf die Welt losgelassen.
Einsortiert wurde die Scheibe und die Band unter NDH (Neue Deutsche Härte) und Industrial.
Ich hätte nicht gedacht das es die Schublade der neuen deutschen Härte überhaupt noch gibt und jemand die noch bedient, doch es scheint so.

Stahlmann spielen, wie die Genrebezeichnung schon erkennen lässt harte, stampfende Musik mit deutschen Texten die, das ist sicher kein Wunder bei diesem Genre, immer wieder den Vergleich bedienen das Rammstein nicht ganz so zu verleugnen sind, doch dies ist auch bei vielen anderen NDH Bands der Fall.

Die Scheibe, die das Debüt der Band darstellt, nach einer bisher veröffentlichten EP, hat eine Mischung zu bieten die man zwischen EBM und Gothic anspiedeln könnte wobei so die Mischung auf der Scheibe auch aufgeteilt ist.
Harte Songs mit stampfenden Rythmen wechseln sich mit ruhigeren Songs durchgehend ab.

Sicherlich ist diese Musikrichtung und der Stil der hier geboten wird keine Neuerfindung der Musik, keine Neuerfindung dieses Genres, doch eine Bereicherung sind Stahlmann sicherlich mit diesem Album.

Ich könnte mir gut vorstellen das der eine oder andere Songs in die Clubwelt einziehen könnte um dort die Tanzfläche zu bereichern.

Die Songs heissen auf diesem recht kurzen Album wie folgt :

01. Willkommen 3:09
02. Stahlmann 2:20
03. Hass Mich…Lieb Mich 3:04
04. Teufel 3:51
05. Marschieren 3:45
06. Auf Ewig 3:42
07. Kaltes Herz 3:00
08. Mein Flehen 3:42
09. Stahlwittchen 2:44
10. Kokain 2:37
11. Letzter Vorhang 3:56

Mein Fazit: Keine Neuerfindung des Tanzmetal oder der Neuen Deutschen Härte, so sehr ich diesen Schubladenbegriff auch nicht mag.
Dieses Album hat so einige spannende und unterhaltsame Elemente und Songs zu bieten, wie zum Beispiel der Titeltrack und Bandhymne „Stahlmann“.
Es schwebt bei mir zwar immer Rammstein im Hinterkopf mit wenn ich hier Stahlmann höre, Ähnlichkeiten sind einfach nicht komplett von der Hand zu weisen.
Die Band hat sicher noch potential und könnte sich noch ein wenig weiter entwickeln, Ansätze sind hier zu finden auf die man bauen könnte.
Ich denke die Band könnte sich noch ein wenig steigern, abwechslungsreich und nicht nur auf Härte setzend sind die Songs jetzt schon.
Trotz aller hier nun angeführter Vergleiche sollte die Band und ihre Musik hier nun auf keinen Fall als eine Kopie von Rammstein und Co. angesehen werden, dazu sind die Unterschiede, vor allem im Gesangsstil, in den Texten aber auch in der Art der Instrumentalisierung der Songs zu unterschiedlich.
Ähnlichkeiten sind aufgrund des Genres zwar vorhanden, doch das ist auch bei vielen Death Metal Bands der Fall, aufgrund das sie in der gleichen Sparte spielen.

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